22.11.2016, 14:28 Uhr

553 HelferInnen für ihren Einsatz geehrt

LH Günther Platter verlieh die Erinnerungsmedaille für Katastropheneinsatz im Bezirk Landeck an die engagierten Hilfskräfte. (v.li.): Karl Mungenast (Freiwilliger Helfer), Markus Haim (Bezirkshauptmannschaft Landeck), Annalena Köhle (Freiwillige Feuerwehr Prutz), LH Günther Platter, Helmut Sigl (Baubezirksamt Imst), Clemens Girstmair (Rekrut Bundesheer). (Foto: Land Tirol/Ennemoser)

LH Platter verlieh Tiroler Erinnerungsmedaillen für Katastropheneinsatz im Bezirk Landeck

LANDECK. „In schwierigen Situationen halten Tirolerinnen und Tiroler zusammen. Das haben die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die in beeindruckender Art und Weise wichtige Katastrophenhilfe leisteten, nach dem verheerenden Unwetter im September im Bezirk Landeck gezeigt“, betonte LH Günther Platter bei der Verleihung der Tiroler Erinnerungsmedaillen für Katastropheneinsatz an ca. 400 anwesende Personen im Einsatzzentrum Landeck. „Diese Landesauszeichnung soll ein sichtbares Zeichen der Anerkennung und des Dankes sein. Alle Helferinnen und Helfer haben durch ihren engagierten Einsatz einen großen Beitrag zur Bewältigung der Katastrophe geleistet“, erklärte LH Platter.

Großes Engagement in der Not

In der Nacht vom 10. auf 11. September 2016 führten starke Unwetter zu schweren Murenabgängen, Schlammlawinen und Überschwemmungen in Tirol – besonders betroffen waren die Gemeinden Grins sowie Strengen im Bezirk Landeck. Einsatzorganisationen und Hilfskräfte standen tagelang im Dauereinsatz. Durch ihre beherzte Hilfe gelang es, Menschen in Sicherheit zu bringen und die Infrastruktur wieder herzustellen. „Das große Engagement der Hilfskräfte hat mich tief beeindruckt. Daher danke ich im Namen des Landes allen Einsatzkräften sowie freiwilligen Helferinnen und Helfern“, bedankte sich LH Platter.

Tiroler Erinnerungsmedaille für Katastropheneinsatz

Die Tiroler Erinnerungsmedaille für den Katastropheneinsatz ist als Würdigung eines besonderen Einsatzes im Katastrophenfall gedacht. Insgesamt erhielten 553 Personen, die im September 2016 in den betroffenen Gemeinden im Einsatz standen, die Erinnerungsmedaille.
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