22.03.2017, 12:00 Uhr

Maschinenring Tiroler Oberland weiter auf Erfolgskurs

Geschäftsführer Gottfried Gabl (li.) und Obmann Martin Alber freuen sich über eine positive Entwicklung des Maschinenring Tiroler Oberland. (Foto: Maschinenring)

Der Maschinenring Tiroler Oberland baut den Erfolg im Forstbereich weiter aus und bietet sichere und flexible Arbeitsplätze in der Region. Im Bereich Gartengestaltung und Grünraumdienste verbucht das Unternehmen der Oberländer Bauern erfreuliche Zugewinne. Die Schaffung von Zuerwerbsmöglichkeiten und Kostenentlastung für Landwirte sind auch in Zukunft die obersten Ziele des Maschinenring.

BEZIRK. „Der Maschinenring Tiroler Oberland bleibt mit seinen 1.353 Mitgliedern nicht nur ein bedeutender Partner der Landwirtschaft, sondern auch ein verlässlicher Dienstleister in der Region. Durch die positive Entwicklung kann die Unterstützung der Landwirtschaftsbetriebe mit flexiblen Zuverdienstmöglichkeiten und Angeboten zur Kostenentlastung gesichert werden“, berichtet Obmann Martin Alber im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung in Imst.

Weiterhin stark im Forst

Im vergangenen Jahr vermarktete der Maschinenring im Tiroler Oberland knapp 40.000 Festmeter Rundholz von Waldbesitzern aus den Bezirken Imst, Landeck und Reutte: Holz aus der Region, das zu über 98 Prozent in Tirol bleibt und hier verarbeitet wird. Insgesamt wurden zusätzlich 12.000 Festmeter Brennholz – so viel, wie noch nie zuvor – angekauft und weitervermittelt. 76.000 Schüttraummeter an Biomasse wurden an Heizwerke der Region geliefert. Insgesamt verzeichnet der Maschinenring im Oberland eine Steigerung der vermarkteten Holzmenge, auch der Umsatz im Bereich der Holzvermarktung konnte auf über 4 Millionen Euro gesteigert werden. „Das Ergebnis unterstreicht damit einmal mehr die Rolle des Maschinenring als wesentlicher Partner im Forst. Trotz der insgesamt bescheidenen Entwicklung des Holzpreises, konnten wir den Waldbesitzern mit Beständen in allen Größen auch 2016 angepasste Vermarktungsmöglichkeiten und schlagkräftige Dienstleistungen bieten“, so Obmann Martin Alber. Für das neue Jahr hofft man eine stabile Preisentwicklung und das Ausbleiben von Schadereignissen.

Dienstleistungen legen zu


Auch im Dienstleistungsbereich freut man sich über einen Umsatzzuwachs von fünf Prozent. „Gerade im Bereich der Grünraumdienste mit Gartengestaltung, Kultur- und Baumpflege gibt es die größten Zugewinne. Neben der Gestaltung von Gartenanlagen, waren die Maschinenring-Mitarbeiter auch im Wanderweg- und Steigbau oder bei Begrünungen im Einsatz. Auch Baumabtragungen werden vermehrt nachgefragt. Der Winterdienst entwickelte sich in Anbetracht des schwachen Winters im vergangenen Jahr konstant“, erklärt Geschäftsführer Gottfried Gabl.

Verlässlicher Arbeitgeber


85 Arbeiter wurden vom Maschinenring in der Zeitarbeitssparte an gut 40 Kunden im Ringgebiet vermittelt. Die Einsatzbereiche reichen hierbei vom Hoch- und Tiefbau über das Baunebengewerbe bis zum Handel sowie dem Tourismus. Für die Besetzung offener Stellen, werden laufend Fach- und Hilfskräfte aus allen Bereichen gesucht. „Die Unterstützung der Bauern ist das oberste Ziel unserer Gemeinschaft. Wir bieten Bauern attraktive Möglichkeiten, sich flexibel Geld dazu zu verdienen, aber auch die weiteren Angebote, wie die Soziale Betriebshilfe oder ‚Freiwillig am Bauernhof‘ werden von den Mitgliedern geschätzt“, so Alber.
Zum Abschluss der diesjährigen Generalversammlung erklärte Anton Mattle, Landtagsvizepräsident und Bürgermeister von Galtür, in einem eindrucksvollen Festreferat die Bedeutung des Schutzwaldes unter Bezugnahme auf die Lawinen- und Hochwasserkatastrophen in seiner Gemeinde. „Mein Schutzwald ist die Versicherung von einer Vielzahl an Menschen – jeder Hektar Wald hilft dabei, Umwelteinflüsse, wie Hochwasser oder Lawinen abzufangen. Jeder soll sich dieser Funktion bewusst sein“, so Mattle in seiner sehr persönlichen Geschichte.
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