25.05.2017, 12:20 Uhr

Obstbau: Zwei neue Meister

Die Meister Gregor Pfeifer (2.v.l.) und Simon Nothdurfter (3.v.l.) mit LA Hermann Kuenz (li.) und Präsident Josef Hechenberger. (Foto: Die Fotografen)

85 frischgebackene MeisterInnen konnten im feierlichen Rahmen in der Festung Kufstein ihre Meisterbriefe entgegennehmen. Dazu haben sie umfassende Vorbereitungslehrgänge im Umfang von mindestens 360 Stunden absolviert sowie eine fachspezifische Meisterarbeit verfasst.

BEZIRK LANDECK. Die Ausbildung zum Meister bzw. zur Meisterin richtet sich an AbsolventInnen von land- und forstwirtschaftlichen Fachschulen, an FacharbeiterInnen der 15 landwirtschaftlichen Berufe sowie an BetriebsleiterInnen und mitarbeitende Angehörige land- und forstwirtschaftlicher Betriebe. Grundvoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung sind eine dreijährige Tätigkeit als FacharbeiterIn sowie die Vollendung des zwanzigsten Lebensjahres. „Die Rahmenbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft ändern sich und die Betriebe stehen vor immer neuen Herausforderungen. Da ist eine fundierte Ausbildung die Basis, auf der die Zukunft aufgebaut werden kann, wobei die MeisterInnen hier sicherlich die Speerspitze darstellen“, beschreibt LH-Stv. Josef Geisler den hohen Stellenwert dieser Ausbildung.
Aus dem Bezirk Landeck konnten Simon Nothdurfter und Gregor Pfeifer der Meisterbrief im Obstbau entgegennehmen.
„Der Meisterlehrgang wurde österreichweit überarbeitet und in ein einheitliches, modulares Ausbildungssystem übergeführt“, erklärt Evelyn Darmann, Geschäftsführerin des LFI und der Lehrlings- und Fachausbildungsstelle. Ziel dabei ist es, sowohl die fachliche, vor allem aber auch die unternehmerische Kompetenz der TeilnehmerInnen zu stärken, um für eine zukunftsorientierte Ausrichtung der Betriebe zu sorgen. Die enorme Bedeutung dieser individuellen Analyse der einzelnen Betriebe unterstrich auch LK-Präsident und Vorsitzender des LFI Österreich Josef Hechenberger in seinen Grußworten: „Die Landwirtschaft ist im Wandel und es gibt nicht eine Pauschallösung, um alle Betriebe zukunftsfit zu machen. Daher ist der Aspekt der Durchleuchtung des eigenen Betriebes hin auf Chancen und Möglichkeiten – neben der Vermittlung von fundiertem Fachwissen – ein in meinen Augen ganz wesentlicher Aspekt der Ausbildung zum Meister und zur Meisterin!“
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.