Ausstellungseröffnung Rudolf Lichtenegger
Ars Momentum – Die Kunst des Augenblicks

Das Bild "Heimat großer Töchter, Söhne" fand bei einer internationalen Ausstellung in Venedig großen Anklang.
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  • Das Bild "Heimat großer Töchter, Söhne" fand bei einer internationalen Ausstellung in Venedig großen Anklang.
  • hochgeladen von Helga Dietmaier

LEOBEN. Unter dem Titel „Ars Momentum – Die Kunst des Augenblicks“ ist derzeit eine Ausstellung des Kapfenberger Künstlers Rudolf Lichtenegger im Neuen Rathaus zu sehen. Kulturreferent Johannes Gsaxner eröffnete die Ausstellung, die bei der Eröffnung eine Vielzahl interessierter Besucher in den Bann gezogen hat. Das Jazzensemble der Musik- und Kunstschule Leoben unter der Leitung von Bernhard Bodler und Daniela Dorfer umrahmten die Vernissage musikalisch.
Es sind große und kleine Momente des Augenblicks, die Spontaneität des Lebens, die er in seinen Bildern wiedergeben will. Zu seinen Werken zählen figurative Malerei ebenso wie abstrakte Kunst, oder auch Landschaften und Skulpturen. Er experimentiert mit Farben und Formen und verwendet unterschiedlichste Materialien und Techniken. „Meine Kunst soll immer als solche erkennbar sein, lässt jedoch für den Betrachter Raum für eigene Interpretation“, so der Künstler bei der Ausstellungseröffnung. 
Der Autodidakt, der erst 2006 zum Malen begonnen hat, hat sich auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland einen Namen gemacht. So hat er unter anderem in Basel, Berlin, London, Mailand, Miami, Monte Carlo, New York, Paris und Venedig ausgestellt und zahlreiche Auszeichnungen und Preise bei Wettbewerben gewonnen.

Im Finale der „Oscars für bildende Künste“. Sein aktuelles Highlight ist die Auszeichnung bei den zweiten Global Art Awards in Dubai für herausragende Leistungen und Innovation in Kunst und Design. Bei diesen „Oscars für bildende Künste“ werden die Preise an Künstler aus der ganzen Welt in 16 verschiedenen Kategorien der visuellen Kunst vergeben. Rudolf Lichtenegger hat mit seinem Bild „Why?“ das Finale in der Kategorie Realismus erreicht. Das Werk prangert in eindrucksvoller Weise die Tatsache an, dass weltweit 50 Millionen Kinder auf der Flucht sind, die unschuldig aufgrund von Krieg, Zerstörung, Hungersnöten und extremer Armut aus ihrem Zuhause vertrieben wurden. Er hat das Bild einer wohltätigen Organisation gespendet um einen kleinen Beitrag zu leisten, die Lage von Kindern auf der Flucht zu verbessern.
Zu sehen ist diese Ausstellung im Neuen Rathaus noch bis 22. März 2019.

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