Benefiz-Kabarett
"Ermi-Oma" zündet Pointen-Feuerwerk für den guten Zweck
- Die Besucherinnen und Besucher des Kabaretts „Ermi-Oma“ erlebten einen ebenso lustigen wie aufschlussreichen Abend über die Tücken des Älterwerdens.
- Foto: Richard Kern
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Im bis auf den letzten Platz ausverkauften Erzherzog Johann Auditorium der Montanuniversität Leoben erlebten die Besucherinnen und Besucher des Kabaretts „Ermi-Oma“ einen ebenso lustigen wie aufschlussreichen Abend über die Tücken des Älterwerdens. Mit den Einnahmen des Abends wird der Leobener Verein Wendepunkt unterstützt.
LEOBEN. Im vollbesetzten Hörsaal des Erzherzog-Johann-Auditoriums der Montanuniversität Leoben erlebten die Besucherinnen und Besucher des Kabaretts „Ermi-Oma“ einen ebenso lustigen wie aufschlussreichen Abend über die Tücken des Älterwerdens. Der Abend mit Markus Hirtler und seiner Kunstfigur „Ermi-Oma“ wurde vom Rotary Club Leoben im Rahmen seines kulturellen „rotary art“-Programms veranstaltet. Der Reinerlös der Vorstellung kommt dem langjährigen Sozialprojekt „Wendepunkt Leoben“ zur Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen zugute.
- Mit der Veranstaltung unterstützt der Rotary Club Leoben das langjährige Sozialprojekt „Wendepunkt Leoben“ zur Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen.
- Foto: Richard Kern
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Wie es ist, im Altersheim Weihnachten zu feiern, sein Dasein auf 13 Quadratmetern zu fristen und die Adventszeit zu gestalten, das schilderte die Ermi-Oma alias Markus Hirtler ausführlich – und lieferte dabei eine großartige Pointe nach der anderen. Während sie den hässlichsten Christbaum aller Zeiten weiter zurechtstutzte, brachte sie das Publikum mit skurrilen Anekdoten aus ihrem Oldie-Alltag immer wieder zum Lachen.
Ein wahres Pointenfeuerwerk
Besonders die Art, wie sie die Menschen im Saal spontan in ihre Witze einbaute und peinlich berührt auf die Bühne holte, sorgte für Freudentränen. Ob es der Polizist war, der ihr einen Tee holen musste, oder der Schwiegersohn in spe Martin, der seiner Martina doch endlich einen Heiratsantrag machen solle, Ermi-Oma hatte für alle den passenden Ratschlag parat.
- "Ermi-Oma" begeisterte mit ihrer Art, wie sie die Menschen im Saal spontan in ihre Witze einbaute.
- Foto: Richard Kern
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Unvergessen bleibt die Szene, in der sie ihre Windel auf die Mannerschnitten schleudert und ruft: „Die muss noch einen Tag halten, wir müssen sparen, sparen, sparen.“ Wie sie mit ihrer kleinen Mandoline, eingewickelt mit einer Decke im Rollstuhl, selbst getextete Weihnachtslieder anstimmt – und dabei das Publikum mühelos mitreißt – das zeigte, dass hier ein echter Profi auf der Bühne stand.
Abgerundet wurde der Abend durch Markus Hirtlers Statement, stets den Respekt und die Empathie für die Mitmenschen zu bewahren, gerade in der Pflege, um unsere Gesellschaft weiterhin lebenswert zu gestalten. Das Publikum applaudierte zustimmend und ließ den Abend bei angeregten Gesprächen im Foyer ausklingen.
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