Ironore 2019
Rotes Kreuz probt den Ernstfall: Großes Erdbeben in Eisenerz

Bei einer vergangenen Bundesübung des Roten Kreuzes wurde bei einem Übungsszenario am Wasser ein Raftingunfall simuliert.  | Foto: Österreichisches Rotes Kreuz (ÖRK) /LV Vlbg /MEDIArt /Christian Schramm
  • Bei einer vergangenen Bundesübung des Roten Kreuzes wurde bei einem Übungsszenario am Wasser ein Raftingunfall simuliert.
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300 Teilnehmer aus fünf Nationen, 1.000 Beteiligte: Von 12. bis 14. September findet in Eisenerz die Bundesübung des Roten Kreuzes statt.

EISENERZ. Ein großes Erdbeben mit mehr als 1.000 Toten und 300 Menschen, die noch unter Trümmern liegen. Da die lokalen Kräfte überfordert sind, wird der EU-Katastrophenschutz-Mechanismus aktiviert – so das angenommene Szenario für die Bundesübung des Roten Kreuzes, die von 12. bis 14. September in Eisenerz stattfindet und von der EU co-finanziert ist. 

Entgleiste Waggons und brennende Autos

Geübt werden Szenarien an rund 30 spektakulären Plätzen im Raum Eisenerz: in entgleisten Eisenbahnwaggons, zerstörten Häusern, Höhlen oder Tunnels, in denen Autos brennen. Es ist die größte Übung nach dem Sandbox-Ansatz, die es je in Österreich gab: Das heißt, das Rote Kreuz stellt Schadstellen und den Rahmen zur Verfügung, in dem die Teams weitgehend eigenständig arbeiten und Entscheidungen treffen – die Übungsleitung greift nur bei Bedarf ein. Ein schwieriger, aber besonders realistischer Ansatz, bei dem die Helferinnen und Helfer am meisten lernen.

Test neuer Tools

Im Rahmen der Übung werden auch neue, innovative Tools getestet (Projekt driver+) – wie Apps für Beiträge von Freiwilligen, das Einbinden von Luftaufnahmen in der Schadensermittlung (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) und eine 3D-Simulation des Einsatzgebietes in Echtzeit.

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