30.06.2017, 10:29 Uhr

"Wir sind stolz auf dieses Unternehmen"

Die Stadtwerke Trofaiach erwirtschafteten im Jahr 2016 einen Gewinn in der Höhe von 1,382 Mio. Euro. (Foto: Fotolia)

Der Gemeinderat der Stadt Trofaiach ,segnete‘ die Bilanz 2016 der Stadtwerke Trofaiach ab.

TROFAIACH. Breiten Raum nahm in der Sitzung des Gemeinderates der Stadt Trofaiach die Bilanz 2016 der Stadtwerke Trofaiach GmbH ein. Das Unternehmen erwirtschaftete einen Bilanzgewinn über 1,385 Mio. Euro. Davon werden 351.900 Euro an den 51-Prozent-Gesellschafter – die Stadtgemeinde Trofaiach–ausgeschüttet, 338.100 an den Gesellschafter Stadtwerke Judenburg. Der Rest wird einer freien Gewinnrücklage zugeführt. Gleichzeitig wurde das Stammkapital um 1,4 Mio. Euro auf 4,9 Mio. Euro erhöht.
Geschäftsführer Heinz Rumpold berichtete dem Gemeinderat von erfreulichen Entwicklungen des Unternehmens. Bei einer Bilanzsumme von 13,220 Mio. Euro habe sich die Eigenkapitalquote auf 44,5 Prozent erhöht. Rumpold: "Eine stolze Zahl für ein anlagenintensives Unternehmen."

Viel Lob, aber auch Kritik

Bürgermeister Mario Abl (SPÖ): "Die Stadtwerke Trofaiach sind ein Vorzeigebetrieb in der Steiermark. Erfreulich ist auch, dass wir mit dem Strompreis unter dem Tarif der Energie Steiermark liegen."
Die KPÖ-Gemeinderate sahen das anders. Vizebürgermeisterin Gabriele Leitenbauer verweigerte die Zustimmung zum Jahresabschluss: "Der Gewinn der Stadtwerke steigt von Jahr zu Jahr, die Gebühren steigen aber auch. Das ist kein gutes Zeugnis für die kommunalen Stadtwerke."
Der Jahresabschluss 2016, die Ergebnisverwendung sowie die Entlastung der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates wurden mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP, FPÖ und Grünen beschlossen.


Störstoffe im Biomüll

In der Stadt Trofaiach gibt es im Biomüll Störstoffe, meist sind es Kunststoffabfälle. Auf Anfrage von Grün-Gemeinderätin Evelline Neugebauer berichtete Vizebürgermeister Alfred Lackner über geplante Kampagnen. Aufkleber "Kein Plastik" für die Biomülltonnen werden den Haushalten persönlich überbracht. Im Rahmen einer Projektarbeit finden vorerst in einem Stadtteil Müllanalysen statt, dazu wird es Interviews mit den Haus- und Wohnungseigentümern geben.
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