2017: Das Jahr der Unwetter

Das "Berghaus" im Öblarner Walchental wurde von abgegangenen Muren schwer beschädigt und ist auch weiterhin nicht bewohnbar.
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  • Das "Berghaus" im Öblarner Walchental wurde von abgegangenen Muren schwer beschädigt und ist auch weiterhin nicht bewohnbar.
  • Foto: BFV Liezen Schlüßlmayr
  • hochgeladen von Markus Röck

Wenn man auf das Jahr 2017 zurückblickt bleiben sicherlich die starken Unwetter Anfang August in Erinnerung. In nahezu allen Gemeinden des Bezirkes Liezen standen hunderte Mitglieder der Feuerwehr, ebenso wie die Pioniere des Bundesheeres im Einsatz, um die verheerenden Schäden zu beseitigen, die mehrere Unwetter angerichtet hatten. Neben vielen anderen Gebieten im Bezirk waren vor allem das Walchental in Öblarn, die Sölktäler und das Donnersbachtal betroffen.

Berghaus schwer getroffen

Von starken Überschwemmungen wurde das Gebiet rund um Öblarn heimgesucht. Zahlreiche Keller mussten ausgepumpt werden, viele verschlammte Verkehrswege galt es wieder befahrbar zu machen. Im Walchental gingen mehrere Muren ab. Eine davon richtete bei einem um 1700 erbauten Alpenvereinsgebäude, dem "Berghaus" schwere Schäden an.

Sölkpass bis 2018 gesperrt

Muren richteten aber auch in den Sölktälern massive Schäden an. Zerstörte Brücken und komplett von der Außenwelt abgeschnittene Almen hielten die Einsatzkräfte ebenso auf Trab wie ein Stromausfall im Bereich des Großsölker Stausees. Ein etwa 100 Meter langer Abschnitt der Erzherzog-Johann-Straße, die auf den Sölkpass hinaufführt, wurde regelrecht weggespült. Die Sanierungsarbeiten der stark beschädigten Sölkpassstraße werden voraussichtlich noch bis Mitte 2018 andauern.

Großartige Arbeit

In der Gemeinde Irdning-Donnersbachtal waren vor allem die Ortsteile Donnersbach und Donnersbachwald betroffen. Neben über die Ufer getretenen Bächen und verschlammten Kellern wurde auch die B75 an mehreren Stellen stark beschädigt. "Die Aufräumarbeiten sind inzwischen erledigt, jedoch wurden noch nicht alle Schäden beseitigt", sagt Herbert Gugganig, Bürgermeister der betroffenen Gemeinde. Sein Lob gilt der Wildbachverbauung: "Sie leistet mit ihren Verbauungsmaßnahmen großartige Arbeit."

Das "Berghaus" im Öblarner Walchental wurde von abgegangenen Muren schwer beschädigt und ist auch weiterhin nicht bewohnbar.
Die Sanierung der Sölkpassstraße wird auch 2018 noch andauern. Manche Straßenabschnitte wurden regelrecht weggespült.

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