Nationalratswahl
Schüler wählen für ihre Zukunft
- V. l.: Stefan Kaineder (Grüne), Daniela Holzinger-Vogtenhuber (Liste JETZT), Philipp Schrangl (FPÖ), Moderatorin Magdalena Stefely, Claudia Plakolm (ÖVP), Nina Andree (SPÖ) und Felix Eypeltauer (NEOS).
- Foto: LSV OÖ
- hochgeladen von Carina Köck
Bei einer Podiumsdiskussion der Landesschülervertretung OÖ an der JKU Linz informierten sich mehr als 500 Schüler über die Ansichten der Spitzenkandidaten für die Nationalratswahl 2019.
LINZ. Bei einer Podiumsdiskussion der Landesschülervertretung Oberösterreich (LSV OÖ) an der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz informierten sich mehr als 500 Schüler über die Ansichten der Spitzenkandidaten für die Nationalratswahl 2019. Denn die jungen Menschen im Alter von 16 bis 19 Jahren geben am kommenden Sonntag eine Stimme für ihre Zukunft ab, so Jennifer Uzodike, die neue Bundesschulsprecherin der berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS).
Zu den Kandidaten
Folgende Kandidaten nahmen teil: Claudia Plakolm (ÖVP), Nina Andree (SPÖ), Philipp Schrangl (FPÖ), Felix Eypeltauer (Neos), Stefan Kaineder (Grüne) und Daniela Holzinger-Vogtenhuber (Liste Jetzt). Claudia Plakolm (ÖVP) spricht sich etwa für eine Null-Schulden-Politik und mehr Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Lehre aus. Dabei wünscht sie sich einen verbesserten Übergang zur Fachhochschule und die Absolvierung von Meisterprüfungen. Nina Andree (SPÖ) will die Politik für Reiche abschaffen und damit allen eine Stimme geben – unabhängig davon, wie viel man verdient. Philipp Schrangl (FPÖ) will von Steuern befreien und für mehr Sicherheit sorgen.
Für Felix Eypeltauer von den Neos ist die Politik, die zurzeit betrieben wird, nicht zufriedenstellend: "Bei so vielen Wahlzuckerln bekommt die Politik Karies." Er fordert eine Bildungsrevolution und mehr Förderungen für Hochschulen und Forschung. Tierschutz und Unterstützung von Kindern, die an der Armutsgrenze leben, sind Daniela Holzinger-Vogtenhuber (Liste Jetzt) ein großes Anliegen. Stefan Kaineder (Grüne) will die Schere zwischen Arm und Reich schließen und Maßnahmen für den Klimaschutz vorantreiben. "Wir müssen auch in Zukunft mit unserem Planeten auskommen. Ein Schritt in die richtige Richtung wäre ein leistbares Zugticket für 365 Euro im Jahr", sagt Kaineder. Für den Öffi-Ausbau sind auch ÖVP, FPÖ und Neos. Auch die Liste Jetzt will in erneuerbare Energien investieren, aber dabei einen Mittelweg finden um Menschen, die auf das Auto angewiesen sind, nicht zu bestrafen, so Holzinger-Vogtenhuber. Die Neos treten dafür ein, CO2 einen Preis zu geben.
Wahltermin
Die Nationalratswahl 2019 findet kommenden Sonntag, den 29. September, statt.
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