Foundation für Internationalität und Global Business

Giuseppe Delmestri, Manfred Asamer, Johann Bacher, Erich Wiesner und Herbert Kalb (v. l.).
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  • Giuseppe Delmestri, Manfred Asamer, Johann Bacher, Erich Wiesner und Herbert Kalb (v. l.).
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Die internationalen Verflechtungen der OÖ. Industrie nehmen zu, immer mehr heimische Betriebe bedienen immer weiter entfernte Märkte und suchen dort mit Produktionsstandorten und Repräsentanzen die Nähe zum Kunden. „Für unsere Unternehmen wird es damit immer wichtiger, über gut ausgebildeten Manager-Nachwuchs zu verfügen, der neben den fachlichen auch die kulturellen Kompetenzen mitbringt“, erklärt Erich Wiesner, geschäftsführender Gesellschafter der WIEHAG Holding GmbH und Vizepräsident der Industriellenvereinigung OÖ (IV OÖ). Gemeinsam mit Manfred Asamer, Asamer Holding AG, sowie IV-Vizepräsident und Lenzing-CEO Peter Untersperger hat er daher im Jahr 2012 die „Foundation zur Förderung von globalen Managementprogrammen an der JKU“ gegründet und sich damit zum Ziel gesetzt, die internationale Ausrichtung der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (SOWI) der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) zu unterstützen und zusätzliche Global-Business-Masterprogramme zu initiieren.

Zwei Jahre nach Entstehung der Foundation, die sich als Industrie-Plattform versteht und mittlerweile 17 Mitgliedsbetriebe umfasst, wurden bereits überaus wichtige Impulse gegeben: der Ausbau der internationalen Managementprogramme (JMGB, Joint Master in Global Business) an der JKU läuft auf Hochtouren, zum bereits bestehenden ACT-Programm (Linz, Kanada, Taiwan) wurde im vergangenen Herbst auch der Austauschlehrgang Troika (Linz, Russland, Italien) gestartet. Während das ACT-Programm als Fern-Variante konzipiert ist, versteht sich „Troika“ als Nah-Variante des internationalen Masterprogramms. „Damit ist es gelungen, eine Win-Win-Situation zu schaffen“, so Wiesner: „Der JKU wird es ermöglicht, ihr internationales Profil zu schärfen und Partnerschaften zu Top-Universitäten aufzubauen, die Mitglieder der Foundation erhalten im Gegenzug direkten Zugang zu international ausgebildeten Absolventen auf MBA-Niveau von Partneruniversitäten im Ausland und von der Uni Linz. Letztlich profitiert davon der gesamte Industriestandort Oberösterreich."

Auch der Empfang der Foundation für die derzeit in Linz studierenden JMGB-Studenten stelle eine für beide Seiten sehr wichtige Initiative dar. „Wir wollen die internationalen JMGB-Programme nicht nur finanziell unterstützen sondern eben auch persönlich zur Verfügung stehen und den Kontakt zum künftigen Manager-Nachwuchs suchen“, erklärt Manfred Asamer. Umgekehrt stelle der Empfang auch für die JMGB-Studenten eine wertvolle Kontaktmöglichkeit zu international tätigen Unternehmen und Managern dar. Letztlich ist der Erfahrungsaustausch – insbesondere bezüglich des neu angelaufenen Troika-Programmes – wichtig, weil die Vorbereitungen für ein drittes Austausch-Programm auf Hochtouren laufen. „Dazu gibt es noch kein endgültiges Ergebnis“, sagt Asamer abschließend, „wir werden aber versuchen, damit im amerikanischen Raum Fuß zu fassen und eine weitere Kooperation auf die Beine zu stellen.“

Der Foundation gehören die Unternehmen Lenzing, voestalpine, Energie AG, Greiner, Siemens VAI, Asamer, Oberbank, Miba, Rosenbauer, AMA, RLB OÖ, IFN, WIEHAG, KPMG, Trierenberg, Ziegelwerk Eder und die Industriellenvereinigung Oberösterreich an.

Giuseppe Delmestri, Manfred Asamer, Johann Bacher, Erich Wiesner und Herbert Kalb (v. l.).
Manfred Asamer, Giuseppe Delmestri, Johann Bacher, Erich Wiesner und Herbert Kalb (v. l.) mit Studierenden der JMGB-Programme.

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