Bezirksmusikfest Melk
15 Kapellen stellen sich Marschmusikbewertung in Pöchlarn
- Bezirksobmann Dominik Will, Bürgermeisterin Barbara Kainz, Landesobmann Bernhard Thain, Abgeordnete zum NÖ Landtag Silke Dammerer, Bezirkshauptfrau Daniela Obleser, Abgeordneter zum Nationalrat Georg Strasser
- Foto: Mayer
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Am Sonntag vor Schulbeginn fand in Pöchlarn das diesjährige Bezirksmusikfest des NÖBV Bezirk Melk in Anwesenheit von 16 Musikkapellen und einer Reihe an Honoratioren statt.
PÖCHLARN. Unter den zahlreichen Ehrengästen befanden sich in Vertretung unserer Landeshauptfrau die Abgeordnete zum Niederösterreichischen Landtag Silke Dammerer, Bezirkshauptfrau Daniela Obleser, Bürgermeisterin Barbara Kainz, der Abgeordnete zum Nationalrat Georg Strasser, Bezirkspolizeikommandant Thomas Heinreichsberger, eine Abordnung des Bezirksfeuerwehrkommandos, der Landesobmann des NÖ Blasmusikverbandes Bernhard Thain, die Ehrenbezirksobmänner Josef Maier und Engelbert Jonas sowie Stadtmusikdirektor Michael Reiter aus Riedlingen, der Partnerstadt Pöchlarns.
Weiters waren sämtliche Funktionäre des NÖBV Bezirk Melk unter Bezirksobmann Dominik Will, Bezirkskapellmeister Reinhard Stöger sowie Bezirksstabführer Christopher Holzer, der für die Gesamtkoordination des Bezirksmusikfestes verantwortlich zeichnet, anwesend.
Bezirksobmann Dominik Will stellte in seiner Rede unter anderem fest, dass von den rund 2000 Musiker des Blasmusikbezirkes Melk etwas über 40 Pöchlarn unter 30 Jahre alt sind und die Nachwuchsarbeit bestens gelingt, was für die Zukunft unserer Blasmusikkapellen sehr wichtig ist.
"Sehr berührt"
„Es berührt mich immer sehr, wenn in meinem Heimatbezirk eine so großen Schar an Musikern zum Bezirksmusikfest kommt und gemeinsam musiziert. Mit rund 1400 Ausrückungen pro Jahr sind die Musikkapellen ein unverzichtbarer und äußerst wertvoller Teil des öffentlichen wie kulturellen Lebens im Bezirk Melk. Traditionsbewusstsein und Freude an der alles verbindenden Leidenschaft zur Blasmusik ist das Bindeglied aller Musizierenden, die in unserem Land ohne Übertreibung zurecht als der größte, wertvollste und wichtigste Kulturträger bezeichnet werden kann,“ so Landesobmann Bernhard Thain.
15 der 16 zum Bezirksmusikfest gekommenen Musikkapellen stellten sich im Anschluss an den würdigen Festakt, der mit seinen wertschätzenden und motivierenden Reden in bekannt professioneller Manier abgehalten wurde, der Marschmusikbewertung - und diesmal gottseidank bei Kaiserwetter erfolgen konnte. In Pöchlarn fungierten Landesstabführer Georg Speiser, Landesprotokollführerin Ulrike Plochberger und der Militärkapellmeister von OÖ Gernot Haidegger als bewährtes wie äußerst professionell agierendes Bewerterteam, wobei die Stabführerinnen und Stabführer im Anschluss die Gelegenheit hatten, fachkundige Beratung ebenso einzuholen, wie ein für das von ihrer jeweiligen Kapelle Dargebotene sachliche und positives Feedback zu erhalten.
Zu den Hauptkriterien der Bewertung zählen das Auftreten des Stabführers, die Ausführung der Kommandos durch die Kapelle, die musikalische Leistung sowie der optische Gesamteindruck. Das alles wird natürlich noch in viele Einzelheiten untergliedert, wobei je nach Schwierigkeitsstufe verschiedene Disziplinen wie das Antreten und Abmarschieren, das Halten im Spiel, das Abfallen und Aufmarschieren, die große Wende und die Schwenkung sowie die Ausführung der Kürfigur (nur in Stufe E erforderlich) unter die Lupe der Juroren genommen werden.
„Mit der nötigen Disziplin aller teilnehmenden Kapellen und der Professionalität des Bewerterteams wurde das diesjährige Bezirksmusikfest mit der Bekanntgabe der Ergebnisse mit Übergabe der Urkunden an die StabführerInnen friktionsfrei abgeschlossen, was mich sehr freut und für die Zuverlässigkeit aller Verantwortlichen und Mitwirkenden spricht. Ein Dank gebührt natürlich auch der Stadtkapelle Pöchlarn für die gute Vorbereitung des Festes auf der Nibelungenwiese,“ stellt Bezirksstabführer Christopher Holzer sichtlich zufrieden fest.
Ergebnisse
Beim Bezirksmusikfest des NÖ Blasmusikverbandes (NÖBV) in Pöchlarn stellten sich die Musikvereine am 6. September der Marschmusikbewertung. Insgesamt 15 Kapellen traten in den Stufen A bis E an. Dabei erreichte der Musikverein Krummnussbaum mit 93,9 Prozent das beste Ergebnis, knapp gefolgt vom Musikverein Bischofstetten mit 93,8 Prozent und dem Musikverein Säusenstein mit 93,3 Prozent.
In der Stufe A waren maximal 60 Punkte möglich, in Stufe B 70, in Stufe C 80, in Stufe D 90 und in Stufe E 100 Punkte. Der Musikverein Säusenstein erreichte in Stufe A 56 Punkte. In Stufe B kam die Stadtkapelle Melk auf 58,5 Punkte. In Stufe C erzielte der Musikverein Bischofstetten mit 75 Punkten das beste Ergebnis, gefolgt vom Musikverein Pöggstall mit 73 Punkten und der Trachtenkapelle Artstetten mit 71,5 Punkten. In Stufe D lag der Musikverein Krummnussbaum mit 84,5 Punkten vor der Trachtenkapelle Weitental mit 83,5 Punkten und dem Musikverein St. Martin-Karlsbach mit 82,5 Punkten. In Stufe E erreichten die Trachtenkapelle Erlauf und der Musikverein Hürm jeweils 91,5 Punkte. Die Stadtkapelle Mank kam auf 90 Punkte. Der Musikverein Golling an der Erlauf nahm ebenfalls teil, erhielt jedoch keine Bewertung.
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