30.11.2016, 13:19 Uhr

Ein grandioser Saisonstart

Willi Denifl hat nach Rang zwei beim Weltcup in Ruka (Finnland) und seinem insgesamt sechsten Weltcuppodestplatz leicht lachen. (Foto: GEPA pictures/Ertl)

Nordischer Kombinierer Will Denifl sicherte sich zum Weltcupauftakt in Finnland
einen Podestplatz.

WEISSKIRCHEN. Mit zwei Großschanzenbewerben in Ruka (Finnland) ging es für die Nordischen Kombinierer in die neue Weltcupsaison.

Während sich der Murauer Martin Fritz innerhalb der starken ÖSV-Mannschaft nicht für den Weltcupauftakt qualifizieren konnte, war der Skibezirk IV-Oberes Murtal mit Routinier Willi Denifl erfolgreich vertreten.


Beachtliche Frühform


Der gebürtige Tiroler, der sich schon vor mehreren Jahren mit seiner Familie in Weißkirchen angesiedelt hat, präsentierte sich in bestechender Frühform.

Im Auftaktbewerb startete der 36-Jährige mit Platz elf und einem Rückstand von über eineinhalb Minuten auf die Langlaufloipe. Am Ende schaute als viertbester Österreicher Platz zwölf heraus.


Sprung auf das Siegerpodest


Im zweiten Bewerb innerhalb von 24 Stunden schaffte der Kombinierer den Sprung auf das Siegerpodest. Der Routinier stürmte auf Platz zwei, musste sich nur dem Ruka-Doppelsieger Johannes Rydzek (Deutschland) geschlagen geben.

Denifl ging nach dem Sprungbewerb mit 18 Sekunden Rückstand, gefolgt von seinem ÖSV-Kollegen Seidl, als Dritter auf die Loipe.


Springen der Schlüssel zum Erfolg


„Es war ein genialer Wettkampf von mir, wobei der Schlüssel zum Erfolg das Springen war. Es war sicherlich mein bester Sprung des gesamten Wochenendes. Das Laufen habe ich eigentlich nicht so erwartet, weil so weit bin ich eigentlich noch nicht. Deswegen war ich selbst sehr überrascht, von Runde zu Runde war es immer besser.

Ich habe gespürt, da geht was, ich bin aktiv gelaufen und hab mir im Rennverlauf auch etwas zugetraut. Ich bin aktiv gelaufen, bin auch von vorne gelaufen, dann beim letzten Anstieg habe ich gespürt, es geht noch was. Dann ist das Ziel gekommen, einfach genial.“


Jubel war groß


Der Jubel war nach seinem insgesamt sechsten Weltcup-Karriere-Podestplatz sowohl bei Denifl als auch bei ÖSV-Kombinierer-Cheftrainer Christoph Eugen aus Murau dementsprehend groß.
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