04.08.2017, 10:31 Uhr

ZPA erhält zweite Papiermaschine

Die Heinzel Group investiert rund 130 Millionen Euro in eine zweite Papiermaschine am Standort Pöls. (Foto: Waldhuber)

Die Zellstoff Pöls AG will rund 130 Millionen Euro in eine zweite Papiermaschine investieren.

Pöls-Oberkurzheim. Die Heinzel Group setzt einen nächsten strategischen Schritt bei Verpackungspapieren: Sie errichtet in Pöls um 130 Millionen Euro eine zweite Papiermaschine für gebleichte Kraftpapiere. Mit dem Bau wird noch im Sommer begonnen, Anfang 2019 soll sie in Betrieb gehen. Damit kommt man in Pöls in diesem Bereich auf eine Jahreskapazität von 200.000 Tonnen.Die neue Maschine werde auch zur Aufnahme von rund 65 Arbeitskräften führen, darunter auch Lehrlinge, so Kurt Maier, Vorstand der Heinzel Holding, zur APA. „Mit der neuen Maschine werden wir am Standort Pöls in Summe jährlich 200.000 Tonnen MG-Papiere produzieren können. Da wir gleichzeitig die Zellstoffproduktion in Pöls ausbauen, ist die Marktzellstoffkapazität von 400.000 Tonnen pro Jahr davon nicht betroffen“, sagt Kurt Maier, Vorstand der Heinzel Holding. „Nach unseren kürzlich erfolgten Investitionen in die Standorte Raubling und Laakirchen setzen wir damit auch in Pöls unseren Weg im Segment der Verpackungspapiere fort.“
Sogenannte MG-Papiere werden für flexible Verpackungen eingesetzt und weisen ein überdurchschnittliches Marktwachstum auf.
Andreas Vogel, CEO der Zellstoff Pöls AG, freut sich über die bevorstehende Investition des dreistelligen Millionenbetrags in den Standort: „Schon die Errichtung der ersten gro-ßen Maschine für unsere Starkraft-Papiere im Jahr 2013 war eine Erfolgsgeschichte. Unsere Vision ist es, nun zum größten Marktproduzenten in diesem Segment zu werden.“
Noch in diesem Sommer werden die Bauvorbereitungen in Pöls getroffen. Die neue Maschine soll, wie eingangs schon erwähnt, Anfang 2019 ihren Betrieb aufnehmen.
Mit der zusätzlichen Kapazität sollen nicht nur Starkraft-Kunden in Europa besser bedient werden, die Zellstoff Pöls AG sieht sich damit auch für den globalen Markt gerüstet. „Wir können damit all unseren Kunden attraktive und hoch spezialisierte Papiere einer State-of-the-art-Maschine anbieten, die jene Qualität und Zuverlässigkeit liefert, die Starkraft schon seit Jahren auszeichnet“, verspricht Werner Hartmann, Direktor der Business Unit Starkraft in Pöls.
Sehr erfreuliche Wirtschaftsnachrichten also aus der obersteirischen Papiermetropole Pöls. Heinz Waldhuber
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