Neunkirchen
Eine ganz sterile Sitzung, aber ist das zeitgemäß?

Ein Luft-Reiniger erinnerte an einen Roboter aus Star Wars.
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  • Ein Luft-Reiniger erinnerte an einen Roboter aus Star Wars.
  • hochgeladen von Thomas Santrucek

BEZIRK NEUNKIRCHEN. Als Neunkirchens Gemeinderat zum letzten Mal in diesem Jahr tagte, wurde peinlichst darauf geachtet, dass Viren keine Chance haben.

Jutta Schöller und Markus Kerschhofer.

Reinlichkeitsfanatiker und all jene, die auf Nummer sicher gehen wollten, sich nicht mit Viren – etwa mit dem berüchtigten Corona – anzustecken, waren bei der jüngsten Neunkirchner Gemeinderatssitzung gut aufgehoben.

Vizebürgermeister Johann Gansterer mit Maske.

Das begann bereits im Foyer, wo jeder Besucher Name und Kontaktdaten aufschreiben musste. Vorbildlich wurde der Kugelschreiber nach jedem Gebrauch desinfiziert. Ein Raum-Desinfektionsgerät sorgte für saubere Luft. Noch-Stadtamtsdirektor Robert Wiedner wachte mit Argusaugen darüber, dass die Mandatare nur zertifizierte Schutzmasken trugen. So wurde z.B. Wilhelm Haberbichler, der mit Mund-Nasen-Schutz im Tarnfarbenlook kam, im Vorfeld der Sitzung darauf hingewiesen, die Maske zu tauschen. Nur wer am Rednerpult das Wort hatte (oder einen Schluck trinken wollte), war kurzfristig maskenbefreit. Sollte sich jemand an jenem Abend einen Virus eingefangen haben, dann mit Sicherheit nicht beim Besuch der Gemeinderatssitzung im Arbeiterkammersaal. Ich frage mich dennoch, ob Sitzungen via Videokonferenz nicht noch sicherer und auch zeitgemäßer wären. Sagen Sie uns Ihre Meinung: neunkirchen.red@bezirksblaetter.at

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