Alpen neu gedacht
Innovation am Berg, Mönichkirchen als Vorreiter für Österreich
- Das Sommerangebot mit Mountaincarts wird weiter ausgebaut.
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Vom Skigebiet zum Ganzjahresziel: Die Erlebnisalm Mönichkirchen setzt auf Innovation und regionale Entwicklung.
Update am 22. Juli, 16.14 Uhr
- "Mönichkirchen ist heute von der Tourismus-Landkarte nicht mehr wegzudenken."
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MÖNICHKIRCHEN. Die Erlebnisalm Mönichkirchen hat sich in den vergangenen Jahren vom klassischen Skigebiet zu einem attraktiven Ganzjahresausflugsziel entwickelt. Als einer von fünf Standorten der ecoplus Alpin GmbH steht sie beispielhaft für den Wandel der Bergbahnen: Statt ausschließlich auf den Wintertourismus zu setzen, rücken heute Natur-, Freizeit- und Bergerlebnisse während des gesamten Jahres in den Mittelpunkt.
- Das Frühstück am Sessellift wird gut angenommen – selbst bei Schlechtwetter.
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Im Rahmen eines Pressegespräches unter dem Titel "Vom Skigebiet zum Ganzjahresziel: Erlebnisalm Mönichkirchen sorgt für Innovation und regionale Entwicklung" wurden aktuelle Projekte, Strategien und Best-Practice-Beispiele zum alpinen Ganzjahrestourismus vorgestellt.
EcoPlus-Aufsichtsratsvorsitzender Kurt Hackl: "Diese Anstrengungen führen dazu, dass jeder 4. erwirtschaftete Euro und jeder 3. Arbeitsplatz direkt und indirekt mit den NÖ-Bergbahnen zusammenhängen."
Man habe mit den Mountaincarts ein ansprechendes Sommerangebot entwickelt. Und auch der Schaukelweg ist – kostenlos – ein Erlebnis. Aber auch das Frühstück am Sessellift ist möglich. – Das Ergebnis einer engen Kooperation mit lokalen Betrieben.
"In Summe wurden in den vergangenen Jahren 10 Millionen Euro investiert und es konnten über 1,9 Millionen Eintritte verzeichnet werden."
Kurt Hackl
Stillstand ist der Feind des Guten
Drei wesentliche Neuerungen kamen:
– Die Mountaincart-Strecke Almroute mit 1,8 km ist in Betrieb (Kostenpunkt: ca. 30.000 Euro)
– Ab 2027 werden Kleinkinder mit einem maßgeschneiderten Angebot ein Mountaincart-Erlebnis erleben (derzeit in Ausarbeitung)
– Schaukelweg wird umfassend weiterentwickelt (mit Maskottchen und vielem mehr wird der Weg modernisiert)
Bei dieser Gelegenheit wurde auch aufgezeigt, welchen Beitrag Bergbahnen zur regionalen Wertschöpfung und zur Anpassung an die Herausforderungen des Klimawandels leisten.
25 Prozent reiner Sommerumsatz
25 Prozent des Umsatzes werden laut Ralf Eisenhut bereits rein über den Sommertourismus erwirtschaftet. Insgesamt spricht Eisenhut von einem Investitionsvolumen in nächster Zeit von etwa 70.000 Euro.
Die "Frühstück und Jause am Sessellift" – eine Idee von Betriebsleiter Christoph Stangl, die er mit der örtlichen Bäckerei Dorfstetter umsetzte – bringt ein Mehr an regionalem Konsum. So wurden seit 2024 rund 1.700 Frühstücksangebote kredenzt. Sogar ein Indoor-Frühstück auf Sessellift-Plätzen bei Schlechtwetter ist machbar.
Wissenswertes
- Seit der Übernahme durch das Land im Jahr 2011 verzeichnete der Standort Mönichkirchen mehr als 1,9 Millionen Eintritte.
- Allein in der vergangenen Sommersaison 2025 konnte mit 60.451 Ersteintritten ein historischer Höchststand erzielt werden.
- Mit mehr als 60.000 Besucherinnen und Besuchern wurde ein
neuer Sommer-Gästerekord erzielt. - Der Sommerumsatz wird immer wichtiger und macht inzwischen etwa ein Viertel des Erlebnisalm-Umsatzes aus.
- Insgesamt arbeiten 18-20 Vollzeitarbeitskräfte im Betrieb Erlebnisalm.
- Als eines von österreichweit 84 zertifizierten Mitgliedern der Brancheninitiative "Beste
Österreichische Sommer-Bergbahnen", die heuer ihr 25-jähriges Jubiläum feiert, liegt die Strategie der Erlebnisalm Mönichkirchen auf dem Kurs der gemeinsamen Gütesiegel-Standards.
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