Semmering
Millionen Euro für den Zau[:ber:]g

Eines der beiden neuen, 500.000 Euro teuren, Pistengeräte.
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  • Eines der beiden neuen, 500.000 Euro teuren, Pistengeräte.
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Eines der beiden neuen, 500.000 Euro teuren, Pistengeräte.
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BEZIRK NEUNKIRCHEN. Am Semmering tut sich was: drei Millionen Euro wurden investiert und eine zusätzliche Piste ist in Planung.

Nazar Nydza

Mit Nazar Nydza installierten die Betreiber des Semmeringer Skizirkus rund um Viktor Babushchak einen neuen Geschäftsführer für die Bergbahnen GmbH. Und auch Jörg Jesernik ist als Betriebsleiter-Stellvertreter mit an Bord.
Abgesehen von diesen personellen Neuerungen fließt derzeit reichlich Bares in den Betrieb für die nahende Wintersaison. Viktor Babushchak: "Wir haben an die zwei Millionen Euro im Vorjahr in die Technik investiert." Betroffen war etwa der Auf- und Ausbau einer zeitgemäßen Beschneiungstechnik sowie der Austausch alter Wasserleitungen. "Wir haben alleine 32 moderne Schneekanonen angeschafft und zehn sind noch bereit ausgeliefert zu werden", so Nydza. Jesernik: "Die neue Kanonen brauchen bis zu 30 Prozent weniger Strom und liefern dennoch die doppelte Schneemenge."

Jörg Jesernik.

Eine Million für Pistengeräte

Gut und teuer waren auch zwei neue Pistengeräte der neuesten Generation. Jörg Jesernik: "Die Geräte haben jeweils 530 PS und eine Arbeitsbreite von 6,5 Metern." Damit lässt sich mehr Pistenfläche in derselben Zeit präparieren.

Viktor Babushchak.

Tunnelwasser nutzen

Noch in einiger Ferne liegt der Bau einer zusätzlichen Anfänger-Skipiste. Um ausreichend Wasser fürs Schneemachen zu haben, verhandelt die Bergbahnen GmbH mit der ASFINAG. Babushchak: "Angedacht ist, dass wir 360.000 Kubikmeter Tunnelwasser aus Straßentunnel ableiten, um die Teiche zu befüllen." Als Realisierungsziel wird 2020 angepeilt.
Auch für die nächste Sommersaison will sich das Team rund um Babushchak eine zusätzliche Attraktion einfallen lassen: einen Alpincoaster (Sommerrodelbahn). Angedacht ist eine Inbetriebnahme bis Ende Sommer, Anfang September 2020.

Verträgliche Belastung

Die Frage, die den Zau[:ber]g-Kunden beschäftigt, ist freilich, ob die Investitionskosten an sie weitergegeben werden. Babushchak beruhigt: "Die Preise wurden angepasst, aber wir sprechen nicht von großen Sprüngen. Das Skifahren wird hier leistbar bleiben." Wie Nazar Nydza einräumte, kommt eine Saisonkarte für den Zau[:ber]g auf etwas mehr als 400 Euro: "Und wir haben die Hirschen-Family-Card eingeführt. Das bedeutet, dass für zwei Erwachsene und drei Kinder bis 25 Jahre man eine Karte quasi gratis bekommt."
Wissenswertes zu den Bergbahnen: Im Jänner 2019 wurden insgesamt 210.081 Zutritte zur Kabinenbahn und 99.654 Sesselbahn-Zutritte registriert. Insgesamt fielen also alleine im Jänner 309.735 Fahrten an.

Autor:

Thomas Santrucek aus Neunkirchen

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