Bauen und Wohnen
Gut geparkt sei das Auto

Eine Garage ist die optimale Lösung: die eigenen vier Wände für das Automobil.
  • Eine Garage ist die optimale Lösung: die eigenen vier Wände für das Automobil.
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  • hochgeladen von Karin Zeiler

Die meisten Autobesitzer wollen ihr Fahrzeug vor diversen Wettereinflüssen schützen.

NÖ. Für viele Menschen ist ein Auto nicht aus dem Alltag wegzudenken. Laut Statistik Austria brettern mehr als fünf Millionen Pkws über Österreichs Straßen, über ein Fünftel davon sind in NÖ zugelassen. Wussten Sie, dass jeder Haushalt im Schnitt 1,2 davon besitzt? Entsprechend hoch ist der Bedarf an Garagen.

Was soll's sein?

Man hat die Qual der Wahl: Die Angebote an wind- und wettergeschützten Behausungen für den fahrbaren Untersatz ist vielfältig. Vom einfachen Carport aus Holz über Zeltversionen (beides schon gesehen in Bausätzen ab circa 500 Euro) bis hin zu Fertigteilgaragen in Einzel-, Doppel oder Mehrfachversionen ist alles dabei. Vom Preis her gibt es nach oben hin keine Grenzen. Viele entscheiden sich allerdings zum Eigenbau. Eines darf man auf keinen Fall vergessen: die baurechtlichen Vorschriften und Verordnungen.

So sieht's aus

Was ist das Niederösterreichische Baurecht? Hierbei spricht man bei Carports und Garagen von ,baulichen Anlagen‘ bzw. ,Abstellanlagen für Kraftfahrzeuge‘. Beides muss bewilligt werden und bedarf eines Einreichverfahrens und einer Baubewilligung der jeweiligen Gemeinde. Gemeinde-interne Bebauungsvorschriften, Baufluchtlinie, Dachhöhe oder Grundstücksgrenzen sind zu berücksichtigen. Das ,Österreichische Institut für Bautechnik‘ (OIB) schreibt Richtlinien für Brandschutz, Lüftung oder Nutzungssicherheit vor. Diese orientieren sich an Nutzungsfläche und Bauhöhe. Zusätzliche Anforderungen gehen an Garagen, wo Kraftfahrzeuge mit Erdgas, Flüssiggas oder Wasserstoff betrieben werden.

Die Empfehlung

Auch wenn es sich "nur" um eine Garage handelt, sollte man zu Beginn des Projektes Kontakt mit dem Bauamt bzw. mit dem Baureferenten der Gemeinde aufzunehmen. Auch einen Architekten sollte man hinzuziehen. Dieser kennt alle Fragen rund um das Baurecht, hält Kontakt mit dem Bauamt und führt Vorbesprechungen. Außerdem erstellt dieser die nötigen Einreichpläne, kümmert sich um die Bauaufsicht und übernimmt sämtliche Rechnungsprüfungen und die Fertigstellungsanzeige.

Weitere Möglichkeiten

Man muss nicht gezwungener Maßen ein eigenes Grundstück besitzen, um eine Garage nutzen zu können. Es gibt viele Mietgaragen. Ideal für das Zweitauto.

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