Die Rettungshunde Niederösterreich blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück

Zu jeder Tages- und Jahreszeit sind die ehrenamtlichen Mitglieder der Rettungshunde NÖ bereit sich mit ihren Hunden sofort auf den Weg zum Einsatzort zu begeben. Durch Trainings mit anderen Organisationen wie der Wasserrettung, bereiten sie sich optimal auf alle Notfälle vor
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  • Zu jeder Tages- und Jahreszeit sind die ehrenamtlichen Mitglieder der Rettungshunde NÖ bereit sich mit ihren Hunden sofort auf den Weg zum Einsatzort zu begeben. Durch Trainings mit anderen Organisationen wie der Wasserrettung, bereiten sie sich optimal auf alle Notfälle vor
  • Foto: RHNÖ
  • hochgeladen von Martin Rainer

Plötzlich tönt schrill der Alarm. Der Hund spitzt die Ohren und beobachtet die Reaktion seines Menschen. Beide sind bereit, bereit für ihren Einsatz als Rettungshunde-Team.

55 Mal sind die Mitglieder der Rettungshunde Niederösterreich im Vorjahr ausgerückt um vermisste Personen zu suchen.

Ein ereignisreiches, zeitintensives Jahr 2016

Neben den zahlreichen Einsätzen und dem intensiven Rettungshunde-Training, wurden auch 14 zusätzliche Therapie- und Schulhunde erfolgreich ausgebildet.

Pädagogen schätzen die Hilfe ihrer Hunde in Kindergärten und Schulen, und in Pflegeeinrichtungen ist der Besuch eines RHNÖ-Therapiehundes auch immer eine willkommene Abwechslung.

Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig und kam auch nicht zu kurz. "Rund um den Hund" war beispielsweise das Ferienspiel-Motto im RHNÖ-Ausbildungszentrum in Sieghartskirchen. Spielerisch erfuhren die Kinder so einiges über den Umgang mit Hunden. Ebenso interessant war unter anderem auch ein Besuch in einer Wiener Blindenschule, die kleineren Kinder hatten die Möglichkeit, die Tiere zu "erfühlen".

Immer wieder Sonntags - Training mit den Vierbeinern

Jeden Sonntag wie auch unter der Woche arbeiten die Hundeführer mit ihren Vierbeinern. Rund 2-3 Jahre dauert die Ausbildung des Flächenhundes und des Mantrailers. Regelmäßiges Training und Wiederholen ist daher unentbehrlich, nur so kann die Einsatzfähigkeit der Rettungshunde-Teams gewährleistet werden.

Input und Erfahrungsaustausch gibt es auch immer wieder von internationalen Trainern und Rettungshundeführern. So fand im Oktober ein viertägiges Intensivtraining der RHNÖ-Mantrailer mit dem amerikanischen Polizeihundetrainer Chris Wolf statt. Sowohl im ländlichen Gebiet, als auch im 1. Wiener Gemeindebezirk wurden vermeintlich vermisste Personen gesucht und gefunden.

Realistische Einsatzszenarien sind auch Trainings-Fixpunkte, hilfreich sind dabei auch gemeinsame Übungen mit Freiwilligen Feuerwehren. Vergangenen Herbst wurde, bereits zum 10. Mal, der Ernstfall zusammen mit der FF-Michelbach geprobt.

"Helfen Sie Helfen"

Ebenso im Herbst startete die Aktion "Helfen Sie Helfen". Mittels Patenschaften ist es nun möglich die Arbeit des gemeinnützigen Vereins zu unterstützen.

Die RHNÖ-Hundeteams arbeiten ehrenamtlich, dennoch muss die technische Ausstattung, wie Einsatzfahrzeuge, und die Ausbildung finanziert werden. Als Dankeschön gibt es ein jährliches Patentreffen, SpenderInnen können bei dieser Gelegenheit auch ihren "Patenhund" während des Trainings beobachten und persönlich kennenlernen.

Neben den "Just4Fun" Mantrailer-Kursen, werden künftig auch andere Kurse und Seminare zum Thema Hund angeboten. Clicker- und Trickdogging-Workshops, Welpenkurse und "Erste Hilfe am Hund".

Zusammenarbeit mit ÖRHB

Ende 2016 gaben die Rettungshunde Niederösterreich ihre künftige Kooperation mit der Landesgruppe NÖ/Wien der Österreichischen Rettungshundebrigade offiziell bekannt. Dieser Entscheidung ging eine zweijährige Probezeit voraus.

Unter dem Motto "Gemeinsame Wege in der Rettungshundearbeit" werden die RNHÖ und die ÖRHB bei Einsätzen, aber auch in der Ausbildung zusammenarbeiten.
Von der ÖRHB eingeladen, nahmen die Hundeteams der RHNÖ auch schon an der großen Landesübung im November teil.

Über die Rettungshunde Niederösterreich

Zu jeder Tages- und Jahreszeit sind die ehrenamtlichen Mitglieder bereit sich mit ihren Hunden sofort auf den Weg zum Einsatzort zu begeben. Die Suche nach Vermissten Personen ist kostenfrei.

Nicht nur die Einsatzorganisationen und Behörden, auch Privatpersonen können die RHNÖ jederzeit kostenfrei anfordern.
Nähere Informationen, auch zu den Patenschaften und Hundekursen, finden Sie auf der Homepage der Rettungshunde Niederösterreich

Autor:

Martin Rainer aus Niederösterreich

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