Tödliches Drama in Schwechat
Tragischer Unfall auf B10, 30-jähriger Autofahrer verstorben
- Tödlicher Unfall auf der B 10 in Schwechat: Für den 30-jährigen Lenker kam jede Hilfe zu spät.
- Foto: FF Schwechat
- hochgeladen von Lina Chalusch
Bei einem schweren Verkehrsunfall in Schwechat (Bezirk Bruck an der Leitha) kam am Sonntagabend ein 30-jähriger Autofahrer ums Leben. Nach dem tödlichen Verkehrsunfall auf der Brucker Bundesstraße (B 10) sind weitere Details zum Einsatz bekannt geworden. Die Feuerwehren Schwechat und Schwadorf mussten den schwer beschädigten Pkw aufwendig bergen und suchten zunächst nach einer möglichen weiteren vermissten Person. (Artikel aktualisiert am 13. Juli um 14.25 Uhr)
NÖ. Ein Mann aus Wien war am 12. Juli 2026 gegen 22.15 Uhr mit seinem Pkw auf der Brucker Bundesstraße (B 10) von Schwadorf kommend in Richtung Schwechat unterwegs. Auf Höhe des Straßenkilometers 23,870 kam das Fahrzeug aus bisher unbekannter Ursache rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.
Schwierige Rettungsarbeiten
Kurz nach dem Unfall wurden die Freiwilligen Feuerwehren Schwechat und Schwadorf zu einer Menschenrettung alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte lag das Fahrzeug am Dach. Zunächst war unklar, ob sich der Lenker noch im Fahrzeug oder darunter befand und ob möglicherweise eine weitere Person beteiligt war.
Die Feuerwehr Schwadorf führte eine Crashrettung durch und befreite den schwerst verletzten Lenker aus dem völlig zerstörten Wrack. Der Rettungsdienst übernahm anschließend die Versorgung und leitete Reanimationsmaßnahmen ein – diese blieben jedoch erfolglos.
Die Wucht des Zusammenstoßes war enorm: Der Motor wurde mehrere Meter weit über ein angrenzendes Feld geschleudert. Fahrzeugteile wurden großflächig verteilt, Teile der Karosserie wurden aus dem Fahrzeug gerissen.
Suche nach möglicher weiterer Person
Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich eine weitere Person im Auto befunden hatte, durchsuchten die Einsatzkräfte die umliegenden Felder mit Wärmebildkameras. Auch ein dichtes Sonnenblumenfeld wurde abgesucht. Nach intensiver Suche konnte jedoch keine weitere Person gefunden werden.
Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen begannen die Einsatzkräfte mit der Bergung des Unfallfahrzeuges. Das Wrack wurde zunächst wieder auf die Räder gestellt, wobei das Ausmaß der Zerstörung sichtbar wurde. Das Fahrzeug war massiv beschädigt und nahezu in zwei Teile gerissen.
Aufgrund des großen Trümmerfeldes und der Verschmutzung der Fahrbahn wurden zusätzlich die Straßenmeisterei und eine Kehrmaschine angefordert. Die Unfallstelle wurde gereinigt und die Verkehrssicherheit wiederhergestellt.
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