Kommentar: Zweitwohnsitzer, wir brauchen euch jetzt!

Landtagswahl in Niederösterreich: Um als Zweitwohnsitzer sein Wahlrecht in Anspruch nehmen zu können, musste man diesmal einige Fragen seiner Gemeinde beantworten.
  • Landtagswahl in Niederösterreich: Um als Zweitwohnsitzer sein Wahlrecht in Anspruch nehmen zu können, musste man diesmal einige Fragen seiner Gemeinde beantworten.
  • Foto: Werilly
  • hochgeladen von Martin Rainer

Liebe Zweitwohnsitzer, am 28. Jänner sind Landtagswahlen in Niederösterreich. Um euer Wahlrecht in Anspruch nehmen zu können, musstet ihr diesmal einige Fragen eurer Gemeinde beantworten.

Etwa wie sehr ihr in eurer Wahlheimat verankert seid. Das ist notwendig, weil sich in Österreich jeder fast überall melden kann, auch wenn er mit dem Wohnort gar nichts zu tun hat. In der Vergangenheit ist es schon passiert, dass in kleinen Wohnungen von parteinahen Personen Dutzende Menschen gemeldet waren, die ihr Wahlrecht fleißig wahrnahmen.

Um derartige Manipulationsversuche zu verhindern, gibt es nun ein neues Gesetz, welches derartige Praktiken verhindern soll. Eigentlich solltet ihr die Fragebögen bereits im Sommer ausgefüllt haben. Wer das nicht getan hat – kann am Wahltag eine böse Überraschung erleben. Es könnte sein, dass man aus der Wählerevidenz entfernt wurde. Wer das nicht will, muss schnell handeln. Seit 1. Dezember liegen die Wählerlisten auf den Gemeinden, bis 10. Dezember kann man diese noch beeinspruchen.

Also – wer sich bis jetzt nicht um sein Wahlrecht gekümmert hat, sollte sich sputen. Es wäre so wichtig, dass sich alle an der Wahl beteiligen. Denn unser Land braucht die Vielfalt. Es braucht den Blick über den Tellerrand, die Befruchtung von außen und den Zusammenhalt von innen. Denn all das hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind: einer der schönsten Orte um zu leben. Und ohne euch wäre es halb so schön.

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