Land NÖ
Überbetriebliche Lehrausbildung für Jugendliche wird fortgesetzt

Landesrat Martin Eichtinger über die Maßnahmen, die Jugendliche am Arbeitsmarkt haben.
  • Landesrat Martin Eichtinger über die Maßnahmen, die Jugendliche am Arbeitsmarkt haben.
  • Foto: NLK Filzwieser
  • hochgeladen von Karin Zeiler

Landesrat Martin Eichtinger: Eine abgeschlossene Lehrausbildung ist ein gutes Fundament für ein erfolgreiches Berufsleben

NÖ. Unsere Gesellschaft steht vor immer größer werdenden Herausforderungen. Umso wichtiger ist ein guter und sicherer Arbeitsplatz. Aus- und Weiterbildung sind zentrale Themen sowohl für erwachsene Personen als auch für alle Jugendlichen, denn sie stellen die Weichen für eine gute berufliche Zukunft. Bildung ist ein wichtiger Bestandteil, um im Arbeitsleben erfolgreich zu sein. Vor diesem Hintergrund wurde mit dem Ausbildungspflichtgesetz an die allgemeine Schulpflicht eine Ausbildungspflicht angeschlossen. Mit der „AusBildung bis 18“ soll sichergestellt werden, dass alle Jugendlichen in Österreich bis zu ihrem 18. Geburtstag in die Schule gehen oder eine Lehre machen und so gut ins Berufsleben und damit in ein eigenständiges Leben starten können.

Perspektive auf guten Job

Arbeitsmarkt-Landesrat Martin Eichtinger informiert: „Bereits frühzeitig hat das Land NÖ gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice NÖ und den Sozialpartnern ein umfangreiches Paket gegen Jugendarbeitslosigkeit geschnürt. Es umfasst einerseits Förderungen für lehrstellen- und jobsuchende Jugendliche und andererseits Unterstützung für Unternehmen, die jungen Menschen eine Ausbildungsmöglichkeit anbieten können. Das Erfolgsmodell Überbetriebliche Lehrausbildung hat bisher über 10.000 Jugendlichen einen Ausbildungsplatz und damit eine Perspektive auf einen guten Job gegeben.“

Teil der Belegschaft werden

Das Land NÖ unterstützt daher Jugendliche, die trotz intensiver Bemühungen keine betriebliche Lehrstelle finden können. Im Rahmen der Lehrlingsoffensive gibt es in Niederösterreich im Ausbildungsjahr 2021/2022 wieder das Angebot der Überbetrieblichen Lehrausbildung. Die Jugendlichen absolvieren nach der Berufsorientierung in bestimmten – vor allem in nachgefragten – Lehrberufen ihre drei- oder vierjährige Lehrausbildung bis hin zur Lehrabschlussprüfung. Das Ziel ist, während dieser Ausbildung in Lehrgängen und überbetrieblichen Lehrwerkstätten in eine betriebliche Lehrausbildung zu wechseln, um dort den Lehrabschluss zu erlangen und Teil der Belegschaft eines Betriebes zu werden. So können Jugendliche nach dem Abschluss direkt in den ersten Arbeitsmarkt einsteigen bzw. steigern ihre Chancen zur Jobfindung durch die erworbene Qualifikation.

Erfolg liegt bei 71,9 %

Seit 2019 bildet die Überbetriebliche Lehrausbildung neben den Jugendbildungszentren und der Initiative Just2Job die dritte Säule der erfolgreichen NÖ Lehrlingsoffensive. Die Zahlen sprechen für sich: Mit einem Arbeitsmarkterfolg von 71,9 % und einer DropOut-Quote von nur 19,4 % war die Überbetriebliche Lehrausbildung im Jahr 2020 nicht nur stark nachgefragt, sondern konnte auch Erfolge verbuchen.

2,5 Millionen Euro

Die NÖ Landesregierung hat deshalb am 21. September 2021 die Fortsetzung dieser Maßnahme für Jugendliche am Arbeitsmarkt für das Ausbildungsjahr 2021/2022 mit einem Förderungsbeitrag von bis zu 2,5 Millionen Euro beschlossen. In Niederösterreich stehen für das Ausbildungsjahr 2021/2022 insgesamt 2.464 Lehrplätze in (über)betrieblichen Lehrwerkstätten und Lehrgängen zur Verfügung. Davon sind 1.134 Neueintritte, 980 Verlängerungen aus dem Ausbildungsjahr 2020/2021 und 350 integrative Lehrplätze.
 

Bedeutung für gesamte Wirtschaft

„Gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice NÖ konnte diese wichtige Ausbildungsschiene für viele Jugendliche auch für das kommende Ausbildungsjahr sichergestellt werden. Die Überbetriebliche Lehrausbildung ist nicht nur für den einzelnen Jugendlichen eine wichtige Möglichkeit, eine Ausbildung absolvieren zu können, sondern sie ist auch von gesamtwirtschaftlicher Bedeutung. Das sehen wir an den Arbeitszahlen der unter 25-jährigen. So verzeichnet Niederösterreich im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 aktuell ein Minus von 15,8 %, gegenüber dem Krisenjahr 2020 sogar ein Minus von 33,8% im Vergleich zum Vorjahresmonat August. Diese konstant positive Entwicklung zeigt, dass wir in Niederösterreich vieles richtig gemacht haben.“, so Landesrat Eichtinger.

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?

Werde Regionaut!

Jetzt registrieren

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen