Umweltlandesrat Pernkopf: Kritik an Bundeskanzler Kerns Energieplänen

Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf zu Bundeskanzler Kerns Energieplänen: "Wenn der Bundeskanzler endlich das Ökostromgesetz flott macht, ist er in Niederösterreich eingeladen sich die tägliche Umsetzung anzusehen."
  • Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf zu Bundeskanzler Kerns Energieplänen: "Wenn der Bundeskanzler endlich das Ökostromgesetz flott macht, ist er in Niederösterreich eingeladen sich die tägliche Umsetzung anzusehen."
  • Foto: NLK Filzwieser
  • hochgeladen von Martin Rainer

Bundeskanzler Christian Kern sprach in seiner Wahlkampfrede unter anderem das Thema Energie an - Niederösterreichs Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf kritisiert dessen Widersprüchlichkeiten.

Pernkopf: "Kern blockiert nicht nur die Energiewende, sondern verhindert und gefährdet auch Arbeitsplätze"

"Wir haben die x-te Antrittsrede von Christian Kern gehört. Doch die Zeit der Ankündigungen ist vorbei, die Menschen erwarten endlich konkrete Umsetzungsschritte. Speziell die von ihm angekündigten "Energieperspektiven" bleiben solange Perspektiven, solange sich Kern nicht persönlich bewegt. Die dringend notwendige Novelle des Ökostromgesetzes liegt fertig verhandelt in der Schublade der Regierungsparteien, wird aber vom Bundeskanzler persönlich blockiert. Dadurch hängen hunderte baureife Ökostromprojekte in der Luft. Alleine in Niederösterreich könnte damit Ökostrom für 400.000 Haushalte erzeugt werden, das entspricht der Hälfte aller Wiener Haushalte! Damit blockiert Kern nicht nur die Energiewende und öffnet damit dem Atomstrom Tür und Tor, sondern verhindert und gefährdet auch Arbeitsplätze. Ich fordere daher rasche Taten, der Bundeskanzler kann bereits in der nächsten Ministerratssitzung das Ökostromgesetz zum Thema machen und damit seine monatelange Blockade beenden." so Pernkopf.

Land Niederösterreich als österreichisches Aushängeschild

Bundeskanzler Kern setzt sich in seiner aktuellen Rede einen "Eigendeckungsgrad von annähernd 100 Prozent bei Strom" zum Ziel für 2030. Das Land Niederösterreich ist hier laut Umweltlandesrat längst angelangt: Bereits seit Herbst 2015 werden 100 Prozent des gesamten Strombedarfs aus Erneuerbarer Energie gewonnen.

Dazu Dr. Stephan Pernkopf: "Wenn der Bundeskanzler endlich das Ökostromgesetz flott macht, ist er in Niederösterreich eingeladen sich die tägliche Umsetzung anzusehen. Denn der Ausbau der Erneuerbaren bringt nicht nur sauberen Strom, sondern auch sichere Arbeitsplätze."

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