Oberösterreich - Gedanken

Beiträge zur Rubrik Gedanken

Gedanken von Berta Burghuber, regionale Koordinatorin der Caritas OÖ im Bezirk Ried.

Berta Burghuber
"Vertrauen wir darauf, dass uns die Kraft von oben führt"

Gedanken von Berta Burghuber, regionale Koordinatorin der Caritas OÖ im Bezirk Ried. Neulich saßen wir mit Nachbarn zusammen und – wie könnte es anders sein – es ging um Corona. Die richtigen und erforderlichen oder vielleicht doch überzogenen Maßnahmen, um das „herunterfahren und hochfahren“. Und plötzlich kippte die Stimmung. So viele Themen beschäftigen uns heutige Menschen: Erziehung, Ernährung, Politik, Religion, Generationsfragen, Flüchtlinge, Klima ... vehement werden Meinungen...

  • 05.06.20
Gedanken von Anton Riedl, ständiger Diakon und Gefangenenseelsorger in Ried.

Gedanken
Die betende Urgemeinde - ein Anstoß für unsere Gebetspraxis

Gedanken von Anton Riedl, ständiger Diakon und Gefangenenseelsorger in Ried. Im heutigen Abschnitt der Apostelgeschichte berichtet der Evangelist Lukas von einer Zeit des Überganges: Jesus ist nach seiner Heimkehr zum Vater („Himmelfahrt“) nicht mehr erfahrbar, und die Sendung des Gottes-Geistes („Heiliger Geist“) steht noch aus. Die Männer und Frauen der Jesusbewegung „verharren dort (im Obergemach) einmütig im Gebet“. Dieses gemeinsame Beten trägt sie über den Verlust ihres geliebten...

  • 26.05.20
Sarah Hellwagner

Gedanken
Jesus sagt: "Ich bin der Weg"

Im heutigen Evangelium heißt es „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“. Dabei sehe und höre ich mich in meinem Freundeskreis um und stelle mir eine Frage: „Für wen ist Jesus in der heutigen Zeit noch der Weg, die Wahrheit oder das Leben?“ – Gedanken von Sarah Hellwagner. Unsere pluralistische Gesellschaft ist von individuellen Wegen geprägt. Jesus spielt dabei eine immer weniger bedeutende Rolle. Oftmals ist das Wissen über Jesus und sein Leben verloren gegangen und dadurch keine...

  • 11.05.20
  •  1
Helene Geßwagner, Pastoralassistentin für das Projekt Glaubenserfahrung-Glaubensbildung-Glaubensvertiefung im Dekanat Ried

Helene Geßwagner
Gedanken zum vierten Sonntag der Osterzeit

Gedanken von Helene Geßwagner, Pastoralassistentin für das Projekt Glaubenserfahrung-Glaubensbildung-Glaubensvertiefung im Dekanat Ried. Wenn dich ein Fremder anspricht und dir sagt: „Komm, ich hab’ etwas Schönes für dich!“, dann geh’ ja nicht mit! "Unter keinen Umständen darfst du mit jemandem mitgehen, den du nicht gut kennst", das wird einem bereits als kleines Kind eingeschärft. Im heutigen Evangelium geht Jesus davon aus, dass wir diese Vorstellung verinnerlicht haben und es...

  • 04.05.20
Caroline Murauer ist Pfarrassistentin in Schildorn und Waldzell.

Gedanken zum dritten Sonntag der Osterzeit

Diese Gedanken wurden von Caroline Murauer, Pfarrassistentin in Schildorn und Waldzell, verfasst. Stellen wir uns vor: Ein Paar trennt sich, weil einer der beiden Partner sich Hals über Kopf in jemand anderen verliebt. Dieser eine verlässt alles, was sie sich gemeinsam aufgebaut haben. Wochen oder Monate geht das gut, man schwebt im siebten Himmel und kann sich nichts anderes mehr denken – aber dann verschwindet der neue Partner. Was ist aus dem „alten“ Leben geworden? Ich rede hier von...

  • 27.04.20
Pfarrer Karl Burgstaller ist Kurat in Eberschwang, Pattigham und Pramet.

Apostel Thomas
Die Phasen des Osterglaubens

Gedanken von Pfarrer Karl Burgstaller zum zweiten Sonntag der Osterzeit ("Weißer Sonntag"). Phase 1: Widerspruch – Wo bin ich oft im Zwiespalt? Am ersten Tag der Wache möchten die Apostel auch ihrem Kollegen Thomas Anteil geben an ihrer bahnbrechenden Erfahrung: „Wir haben den Herrn gesehen!“ Doch er will sich nicht blind auf die Behauptung seiner Kollegen verlassen, sondern auf seine eigene Erfahrung. Es rumort in ihm, er ruft Widerspruch hervor: „Glaube ich nicht!“ Er fühlt sich...

  • 19.04.20
Berta Burghuber, regionale Koordinatorin der Caritas OÖ im Bezirk Ried

Gedanken
Impulse zu den Osterfeiertagen 2020

Diese Gedanken hat Berta Burghuber, regionale Koordinatorin der Caritas OÖ im Bezirk Ried, verfasst. Alles ist geschlossen. „Wellnesstempel“, „Einkaufstempel“, „Unterhaltungstempel“ – nur die Kirchen sind geöffnet. Und eigentlich mag ich das gerne, mich hin und wieder ein paar Minuten in Ruhe in eine Kirche zu setzen. Vor einigen Tagen saß ich nun in so einer wunderschönen Kirche, aber diesmal war es eigenartig. Ganz allein. Still war es. Kalt war es. Als ich nach einiger Zeit wieder ins...

  • 14.04.20
3 Bilder

Ostern
Pfarrer Josef Michal: "Glauben gehört zu unserem Alltag"

Leere Kirchen zu Ostern am kommenden Wochenende. Josef Michal, Pfarrer von Windhaag und Rechberg, teilt zu diesem hohen kirchlichen Fest seine Gedanken mit uns: "Liebe Leserinnen und Leser, was hat Corona-Angst mit Auferstehungsglauben zu tun? Hat es angesichts der Bedrohung durch das Corona-Virus Sinn, Ostern zu feiern? Dabei haben Glaube und Corona zwei Dinge gemeinsam: Manche merken nicht einmal, dass sie erkrankt sind, und so wirkt sich die Infektion auf ihr praktisches Leben nicht aus....

  • 08.04.20
Helene Geßwagner ist 
Pastoralassistentin im Dekanat Ried. Sie verfasste den Text für das Projekt Glaubenserfahrung-Glaubensbildung-Glaubensvertiefung.

Gedanken
Die Macht der Liebe

Diese Gedanken hat Helene Geßwagner, 
Pastoralassistentin im Dekanat Ried, verfasst. Die Karwoche beginnt mit dem Palmsonntag, dem Einzug Jesu in Jerusalem. Jesus reitet nicht hoch zu Ross sondern einfach auf dem Rücken eines jungen Esels. Er kommt als König ohne Macht, ohne Soldaten, die für ihn kämpfen. 
In seinem Reich gilt eine andere Macht: die Macht der Liebe. Gerade noch von allen geachtet und angenommen, kann durch eine ausgesprochene Vermutung plötzlich die Person in einem völlig...

  • 06.04.20
2 Bilder

Kirche
Palmsonntag – der Marathon unseres Lebens

Gedanken zum Palmsonntag von Pastoralassistentin Elfriede Neugschwandtner. Sie ist Pastoralassistentin in der Pfarre Baumgartenberg, Seelsorgerin im Seniorium Baumgartenberg und Dekanatsassistentin im Dekanat Perg. BEZIRK PERG. "Palmsonntag. Linz-Marathon abgesagt. Tausende wären mitgelaufen, Tausende hätten die Sportler angefeuert! Doch die Straßen werden menschenleer sein. Genauso leer sind diesmal die Pfarrplätze und Kirchen. Die Palmprozessionen, die an den Einzug Jesu in Jerusalem...

  • 01.04.20
Pfarrer em. Johann Zauner.

Keine Gottesdienste
Gedanken zum 4. Fastensonntag von Pfarrer em. Johann Zauner

Gedanken von Pfarrer em. Johann Zauner aus Naarn zum vierten Fastensonntag am 22. März. NAARN. Weil die Gottesdienste in den Kirchen ausfallen, teilt der emeritierte Pfarrer Johann Zauner auf diesem Weg seine Gedanken zum Evangelium mit: "Der vierte Fastensonntag wird auch 'Laetare-Sonntag' genannt nach den lateinischen Worten des Eingangsliedes: Laetare – freue dich, Jerusalem. Wir sollen uns freuen, dass die Hälfte der Fastenzeit bereits erreicht und Ostern ein Stück näher gekommen ist. In...

  • 01.04.20
Caroline Murauer, Pfarassistentin von Waldzell und Schildorn

Bezirk Ried
Gedanken zum 5. Fastensonntag von Caroline Murauer

Gedanken zum 5. Fastensonntag von Caroline Murauer,  Pfarassistentin von Waldzell und Schildorn. Die Erfahrungen des Todes sind uns nicht fremd. Sicherlich ist jeder und jede von uns schon einmal am Grab eines geliebten Menschen gestanden, die Augen verschleiert von den Tränen, die Hände zitternd von der Trauer. Die Erfahrungen des Todes kennen wir. Den Schwestern Maria und Marta geht es genauso, sie stehen am Grab ihres geliebten Bruders, sind erschüttert und fühlen sich von aller Welt...

  • 28.03.20
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Leserbrief von Anna Hötzinger aus Mehrnbach zum Thema Corona-Virus.

Leserbrief
Corona-Virus: Warum lässt Gott das zu?

Leserbrief von Anna Hötzinger aus Mehrnbach zum Thema Corona-Virus. Gegenfrage: Corona Virus – Was hat Gott damit zu tun? Warum besinnen wir uns plötzlich wieder auf Gott, den wir jahrelang ignoriert und verleugnet haben? Den wir dabei waren, auslöschen zu wollen, weil wir ihn in unserer Glitzerwelt und unserem Schlaraffenland nicht brauchen können. Weil uns seine Auflagen und Gebote lästig sind und uns hindern an einem ungezügelten Leben voll unbegrenzter Freiheit. Dieser Gott hat es ...

  • 24.03.20
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Predigt von Anton Riedl, ständiger Diakon in der Konviktgemeinde Ried und Gefangenenseelsorger.

Evangelium vom 4. Fastensonntag
Die Werke Gottes sollen offenbar werden

Predigt von Anton Riedl, ständiger Diakon in der Konviktgemeinde Ried und Gefangenenseelsorger. Unterwegs sieht Jesus einen Mann mit Behinderung: er ist seit Geburt blind. Da muss ja jemand schuld sein, „gesündigt“ haben – meinen die Jünger. Ursache, Kausalität: das WARUM zu wissen, könnte doch wichtig sein! Jesus hilft dem blind geborenen Mann ungefragt: mit Erde und Speichel formt er einen Teig wie eine Salbe, die er auf dessen Augen streicht. Er trägt ihm auf, sich im Teich Schiloach zu...

  • 23.03.20
Marianne Pichlmann ist Pastoralassistentin in Eberschwang, Pattigham und Pramet.

Marianne Pichlmann
Gedanken zum Sonntagsevangelium des 3. Sonntags der Fastenzeit 2020

Diese Predigt wurde verfasst von Marianne Pichlmann, Pastoralassistentin in Eberschwang, Pattigham und Pramet. Es ist eine „außer-gewöhnliche“ Zeit, diese Corona-Zeit. Eine bedrohliche und angespannte, ruhige und besonnene zugleich. Während wir angehalten sind, uns so wenig wie möglich nach außen zu begeben, zieht es unseren Blick unweigerlich nach innen. Das Leben fließt in einer stillen und achtsamen Weise weiter, die uns aufhorchen lässt. Auf einmal sind wir (wie immer!) Teil eines...

  • 17.03.20

BUCH-TIPP: Constanze Hill – "Ich seh, ich seh, was du nicht siehst – denn ich bin blind"
Blind und trotzdem nicht unglücklich

Die Autorin Constanze Hill ist blind und moderiert bereits seit 20 Jahren Radiosendungen zum Thema Liebe und Beziehungen. Sie sagt: "Wenn ich noch einmal geboren werde, würde ich mir wünschen, wieder blind auf die Welt zu kommen." Wie sie zu dieser Erkenntnis gelangt ist, wird im Buch erklärt. Diese Einstellung ist für viele unverständlich, jedoch ist eine Welt ohne Sehen nicht wirklich "schlechter". Interessante Einblicke in ein anderes Leben. 
Ueberreuter-Sachbuch, 160 Seiten, 22,95...

  • 13.12.18

BUCH-TIPP: Thomas Hochradner, Michael Neureiter – "Stille Nacht - Das Buch zum Lied"
Stille Nacht – das vielsprachigste Lied

Das erste Mal erklungen ist "Stille Nacht" bereits im Jahr 1818, Ursprung ist das Salzburger Land. Es entstand als Kirchenlied und wurde als solches zunächst handschriftlich in Lehrer- und Organistenkreisen des Salzburgischen Flachgaus und entlang dessen Grenze zu Oberösterreich verbreitet. Namhafte AutorenInnen bieten Fakten, Hintergründe und Interpretationen zum bekanntesten und vielsprachigsten Weihnachtslied. Pustet-Verlag, 260 Seiten, 29 €

  • 10.12.18

BUCH-TIPP: Sabine Weiss – "Maximilian I. - Habsburgs faszinierender Kaiser"
Andenken an den "letzten Ritter"

Als Kaiser Maximilian (1459-1519) geboren wurde, regierte sein Vater Friedrich III. einen Bereich, der kleiner war als das heutige Österreich. Als er starb, herrschte sein Enkel Karl V. über ein Weltreich. Sabine Weiss legt eine neue umfassende und reich bebilderte Monografie zum 500. Todestag des Kaisers vor, beschreibt die zukunftsweisenden und weitreichenden Errungenschaften des Herrschers mit vielen spannenden und neuen Details. Tyrolia-Verlag, 400 Seiten, 39,95 € ISBN...

  • 03.12.18
  •  2
Abschließend wurden vor der Pfarrbaracke Kränze niedergelegt.
13 Bilder

Gedenkfeier in Ternberg
Schauspieler Harald Krassnitzer bei Gedenkraum-Jubiläum in Ternberg

Mehr als 250 Menschen gedachten am Freitag, 28. September 2018, in der Pfarrbaracke Ternberg auf Einladung der Katholischen Jugend der Region Ennstal der Opfer des Nationalsozialismus im KZ-Außenlager Ternberg. TERNBERG. Schauspieler Harald Krassnitzer hielt eine aufrüttelnde Gedenkrede. Das Gedenken in Ternberg fand heuer bereits zum zehnten Mal statt. 2008 war im Zuge der größten Jugendsozialaktion Österreichs „72 Stunden ohne Kompromiss“ mit 45 Jugendlichen aus den Dekanaten Weyer und Steyr...

  • 30.09.18
2 Bilder

Bischof Manfred Scheuer: "Es braucht den Mut zum Neubeginn!"

Mit Ende Jänner wird Bischof Manfred Scheuer nach Linz wechseln TIROL. „Angesichts der Tragödien, die derzeit die Tagesordnung bestimmen, ist eine Bischofsernennung wohl zweitrangig“, sagt Manfred Scheuer bei der Pressekonferenz anlässlich seiner Berufung nach Linz. Die nicht ganz freiwillig gekommen war. „Ich habe mich nicht beworben, ich wurde auch nicht gefragt, und ich habe in Rom meine innere Abneigung gegen den Wechsel bekundet. Aber Papst Franziskus hatte sich bereits entschieden“,...

  • 18.11.15

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