Sicherheit im Auto
20 Kindersitze im ÖAMTC-Test
- Kind und Kindersitz müssen zusammenpassen.
- Foto: ÖAMTC/Huger
- hochgeladen von Ingo Till
Fünf Modelle fielen im heurigen Kindersitz-Test des ÖAMTC durch – aber die Hersteller reagieren kulant.
OÖ. 20 Kindersitze hat der ÖAMTC nach den bewährten Kriterien Sicherheit, Bedienung, Ergonomie sowie Schadstoffgehalt getestet. Eines vorweg: Es gab kein „sehr gut“, dafür gleich fünf „nicht genügend“ – dazwischen, mit zwölf „gut“ und drei „befriedigend“, aber viele brauchbare Sitze. „Von den fünf negativ benoteten Modellen fielen vier aufgrund einer zu hohen Schadstoffbelastung durch, nur einer aus Gründen der Sicherheit“, so ÖAMTC-Kindersitz-Experte Steffan Kerbl. Bei dem erwähnten Sitz löste sich die Schale beim Crashtest von der Basis.
Hersteller reagieren
Drei der Hersteller haben laut ÖAMTC bereits auf die schlechte Bewertung reagiert und bieten den Eltern sinnvolle kostenlose Nachbesserungen an. Zwar schaffte heuer keiner ein „sehr gut“, aber die Modelle „Maxi-Cosi Tinca“ (mit und ohne Basis) sowie der „Peg Perego Primo Viaggio Lounge“ (mit Basis) und der „Cybex Solution S i-Fix“ verfehlten es nur knapp.
Kind zum Einbau mitbringen
Tipp des Kindersitz-Experten: „Bei der Auswahl des passenden Sitzes und beim Einbau ins eigene Auto helfen geschulte Experten an jedem ÖAMTC-Stützpunkt. Es empfiehlt sich auch, das betreffende Kind mitzunehmen. Denn nur wenn der Kindersitz in puncto Größe und Gewicht zum Kind passt und korrekt eingebaut wurde, kann er im Fall des Falles einen optimalen Schutz bieten.“
„Niveau steigt kontinuierlich“
In mehr als 20 Jahren hat der ÖAMTC gut 900 Sitze getestet. „Die fortwährende Prüfung hat dabei geholfen, über die Jahre Verbesserungen zu erreichen, das Niveau steigt kontinuierlich“, hält Kerbl fest.
Den gesamten ÖAMTC-Kindersitztest mit allen Einzelbewertungen finden sie hier.
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