Mobilität am Land
Ohne Auto geht (fast) nichts

Das Auto fährt den Öffis davon.
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  • Das Auto fährt den Öffis davon.
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Eine Studie im Auftrag des ÖAMTC beleuchtet die alltägliche Mobilität der Landbevölkerung. Ergebnis: Auf das Auto können auf dem Land nur wenige verzichten.

OÖ. 1,48 Millionen Menschen leben und wohnen (Quelle: Land OÖ) in Oberösterreich – der Großteil von ihnen in ländlicheren Gegenden. Am weitesten vom Wohnort entfernt ist mit durchschnittlich 21,6 Kilometern der Arbeitsplatz bzw. die Ausbildungsstätte. Zum Hausarzt beträgt die Distanz im Schnitt 5,1 Kilometer, zur nächsten Einkaufsmöglichkeit für die ländliche Bevölkerung 3,7 Kilometer. „In allen Regionen geht klar hervor, dass das Auto in punkto Verkehrsmittel die klare Nummer eins ist “, erläutert ÖAMTC OÖ-Landesdirektor Harald Großauer.

Auto klare Nummer eins

55 Prozent der am Land lebenden Oberösterreicher nutzen es täglich, insgesamt 85 Prozent mehrmals pro Woche. Zu Fuß bewältigen 24 Prozent ihre Wege, mit dem Rad lediglich drei Prozent. Der öffentliche Verkehr spielt mit drei Prozent bei Bahn und drei Prozent bei Bus in der täglichen Mobilität am Land ebenfalls nur eine untergeordnete Rolle. Hauptgrund, nicht mit Öffis oder Fahrrad etwa zur Arbeit zu fahren ist die beanspruchte Zeit. Beim Rad spielt auch das fehlen von Radwegen und die damit verbundene erhöhte Gefährdung im Straßenverkehr eine Rolle.  „Ein großes Potenzial hätten Fahrgemeinschaften, jedoch fehlt hier in vielen Regionen die entsprechende Parkplatz-Infrastruktur für einen einfachen Umstieg“, so ÖAMTC-Landesdirektor Großauer.

„Interessensvertretung aller mobilen Menschen“

Der ÖAMTC Oberösterreich will nun in den direkten Dialog mit den Gemeinden treten und mit konkreten Forderungen und Handlungsempfehlungen in die Entwicklung der Verkehrskonzepte von Morgen eingreifen. Seine Rolle als ehemaliger Autofahrer-Club sieht der ÖAMTC dabei stark ausgeweitet: „Wir als Mobilitätsclub und Interessensvertreter aller mobilen Menschen werden uns künftig verstärkt einbringen, um einerseits die Klimaziele zu erreichen und andererseits die Mobilität am Land und auch im urbanen Raum zu gewährleisten“, sagt Harald Großauer.

Österreichweite Erhebung

Für die österreichweite ÖAMTC-Erhebung „Mobil am Land“ wurden insgesamt 3.400 Einwohner über 15 Jahren in ländlichen Gemeinden befragt. In 34 österreichischen Regionen (Einteilung gemäß EUROSTAT) hat man repräsentativ jeweils 100 Personen befragt um Aussagen auf regionaler Ebene zu ermöglichen.

Das Auto fährt den Öffis davon.
ÖAMTC OÖ-Landesdirektor Harald Großauer.

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