"Größtes Problem ist die Vielfalt der Förderungen"

Präsentieren die neue Studie: (v. l.) Florian Wakolbinger, Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung Innsbruck, Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl und Friedrich Schneider, Johannes Kepler Universität Linz.
  • Präsentieren die neue Studie: (v. l.) Florian Wakolbinger, Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung Innsbruck, Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl und Friedrich Schneider, Johannes Kepler Universität Linz.
  • Foto: Land OÖ/Sabrina Liedl
  • hochgeladen von Rita Pfandler

OÖ. Eine aktuelle Studie hat untersucht, wo beim Wirtschaftsstandort Oberösterreich die Innovationspotenziale liegen und wie diese besser ausgeschöpft werden können. "3-D-Druck, Cloud-basierte Technologie und Digitalisierung sind Branchen, die in Oberösterreich schon sehr gut sind und wo wir noch Potenzial sehen", sagt Wirtschaftslandesrat Michael Strugl. Auch in der Lebensmittelindustrie und im Leichtbau gebe es noch viel Luft nach oben.
"Eines der größten Probleme ist die Vielfalt der Förderungen und die mangelnde Koordination zwischen Bund und Ländern", kritisiert Studienautor Friedrich Schneider von der Johannes Kepler Universität Linz, der gemeinsam mit Florian Wakolbinger von der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung Innsbruck die Erhebung durchgeführt hat. Es gebe grundsätzlich zu viele verschiedene Fördertöpfe. Besonders kleine und mittlere Betriebe (KMU) würden sich schwertun, hier den Überblick zu behalten. Ein weiteres Problem, gerade für KMU, sei laut Strugl auch der Transfer und die Umsetzung von Forschungsergebnissen in der Wirtschaft. Hier brauche es mehr Initiativen.

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