In Oberösterreich
Knapp 400 Millionen für den Arbeitsmarkt
- Iris Schmidt (AMS OÖ), Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) und Brigitte Deu (Sozialministerium, Landesstelle OÖ).
- Foto: Land OÖ/Sternberger
- hochgeladen von Online-Redaktion Oberösterreich
Das Land OÖ, das Arbeitsmarktservice OÖ und das Sozialministerium investieren heuer 392 Millionen Euro in den oö. Arbeitsmarkt. Insgesamt sollen 117.222 Menschen davon profitieren. Konkret fokussiert das Programm "upperWork 2026" auf Fachkräfteausbildung und Qualifizierung, Maßnahmen gegen Langzeitarbeitslosigkeit und die Vermittlung von Zukunftskompetenzen.
OÖ. Laut Landesrat Markus Achleitner sei noch nicht absehbar, wie sich der Iran-Krieg auf den heimischen Arbeitsmarkt auswirke. "Daher hat die aktive Arbeitsmarktpolitik mit Qualifizierungs- und Beschäftigungsinitiativen für uns weiterhin höchste Priorität“, so Achleitner. Die Arbeitsmarktpolitik in Oberösterreich soll Perspektiven für Menschen und Betriebe bieten, auch im Hinblick auf den Fachkräftebedarf, der sich perspektivisch abzeichnet. Aktuellen Prognosen zufolge sollen im Jahr 2030 mehr als 80.000 Fachkräfte fehlen. Dementsprechend werde bei "der Qualifizierung von arbeitssuchenden Personen gezielt in jene Bereiche investiert, die künftige Bedarfe haben. Gezielte Ausbildung ist somit ein wichtiger Baustein, um den künftigen Fachkräftebedarf zu decken“, schildert Achleitner.
Schwerpunktmäßig wird "upperWork 2026" Jugendliche, Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund, ältere Personen sowie Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen unterstützen.
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