Oberösterreich „auf der Überholspur“

IV OÖ-Präsident Axel Greiner und Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch
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„Verschlanken, verjüngen und erneuern“ – ein umfassendes „Standort-Fitnessprogramm“ müsse Österreichs Devise für die nächsten Jahre sein, sagt Axel Greiner, Präsident der Industriellenvereinigung Oberösterreich (IV OÖ). Unser Bundesland dagegen sei bereits auf dem richtigen Kurs, um „auf der Überholspur“ zu bleiben. Vergleiche sollen dies belegen: So ist die Region Linz-Wels, hinter Wien, österreichweit auf dem zweiten Platz, was die Höhe der Bruttowertschöpfung betrifft. Mit 8,5 Milliarden Euro ist diese oberösterreichische Region in dieser Hinsicht größer als ganz Tirol. Beim durchschnittlichen jährlichen Wachstum 2000 bis 2015 ist das Innviertel österreichweit sogar die Nummer eins – gefolgt vom Mühlviertel. Die beiden wirtschaftsstarken Viertel erarbeiten mit 5,8 Milliarden Euro eine Bruttowertschöpfung, deutlich größer als die des gesamten Bundeslandes Salzburg.

Industrie als Jobmotor

Allein in der Herstellung von Waren beschäftigt Oberösterreichs Industrie mehr als 168.000 Personen, im weiteren Sinne schafft sie sogar 377.000 Arbeitsplätze. Sorge macht der IV OÖ der Mangel an Fachkräften, besonders in den Sparten Mathematik, Informatik, Technik und Naturwissenschaften, gesammelt als MINT-Bereich bezeichnet. Die Anzahl der MINT-Absolventen müsse sich langfristig verdoppeln, um den steigenden Bedarf zu decken, macht IV OÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch den Ernst der Lage deutlich.

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