Traditionelle Pilgerreise
40 Jahre Raidinger Wallfahrt nach Mariazell

- Pfarrer Carich begleitet die Wallfahrerinnen und Wallfahrer aus Raiding am ersten Tag auf ihrem Weg nach Mariazell.
- Foto: Franz Erhardt
- hochgeladen von Victoria Rosenberger
Auch heuer machten sich wieder rund 30 Pilgerinnen und Pilger aus Raiding auf den traditionellen Weg nach Mariazell. Pfarrer Thorsten Carich spendete den Pilgersegen und begleitete die Gruppe am ersten Tag. Die Route führte über Weppersdorf, Kobersdorf und Wiesmath zur Kirche Kaltenerg (Maria Schnee) und weiter zum ersten Quartier nach Petersbaumgarten.
RAIDING. Am zweiten Tag pilgerte die Gruppe über Pitten, Warth und Thann nach Ternitz, anschließend entlang der Sierning nach Puchberg am Schneeberg. Der dritte Tag begann mit dem Anstieg über den Wasserfallweg zur Mamauwiese und führte weiter ins Preintal.
Am vierten Tag stand die anspruchsvollste Etappe auf dem Programm: entlang des Preinbaches hinauf aufs Gscheidl und weiter zum Lahnsattel. Dort wurde am „Raidinger Höttinger-Kreuz“ eine Gedenktafel zum Jubiläum „40 Jahre Raidinger Wallfahrt“ angebracht. Nach dem Abstieg über Terz und das Halltal erreichte die Gruppe über den Kreuzberg schließlich Mariazell, wo sie feierlich einzog.

- Am 14. August erreichte die Raidinger Wallfahrt nach vier Tagen das Ziel in Mariazell.
- Foto: Franz Erhardt
- hochgeladen von Victoria Rosenberger
Pilgerfest "Maria Himmelfahrt"
Viele Pilgerinnen und Pilger blieben wie jedes Jahr bis zum Fest „Maria Himmelfahrt“ am 15. August, nahmen an der Lichterprozession am Vorabend sowie an der Festmesse teil und kehrten erst danach nach Raiding zurück.
Insgesamt legten die Wallfahrerinnen und Wallfahrer in vier Tagen rund 120 Kilometer und etwa 2.900 Höhenmeter zu Fuß zurück – ein beeindruckendes Glaubenszeugnis und gelebte Tradition, die nun bereits seit vier Jahrzehnten Bestand hat.
Auch interessant:




Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.