Lofer: Ein Kanufahrer verstarb nach einem Unfall

LOFER. Am Nachmittag des 9. Juli 2017 befuhr eine 4-köpfige Gruppe aus Deutschland mit ihren Kanus den Loferbach im Bereich des Pass Strub. Dabei kenterten zwei an einer schwierigeren Stelle und schwammen ans Ufer. Die anderen zwei Kanufahrer bargen die Kanus der Gekenterten und brachten diese ans Ufer.

Plötzlich spurlos verschwunden

Ein 51-jähriger deutscher Staatsangehöriger blieb zurück und versorgte die Kanus. Der dritte Kanufahrer begab sich zurück zu den gekenterten Kollegen und brachte sie sicher zurück zu den Kanus. Als sie bei den Kanus eintrafen war der 51-jährige Kanufahrer spurlos verschwunden. Die Gruppe suchte sofort nach dem 51-jährigen und fand ihn ca. 100 Meter bachabwärts im Bach leblos an einem Ast hängend. Sie bargen ihn und begannen sofort mit der Reanimation.

Fremdverschulden ist ausgeschlossen

Zeitgleich wurden die Rettungskräfte verständigt. Von dem am Unfallsort anwesenden Arzt konnte nur mehr der Tod des Verunglückten festgestellt werden. Bei der Bergung durch seine Begleiter trug der Verunglückte noch die volle Kanuausrüstung (Helm und Schwimmweste). Fremdverschulden kann ausgeschlossen werden.
Aufgrund des Verdachts eines natürlichen Todes wurde vom zuständigen Sprengelarzt eine sanitätspolizeiliche Obduktion beantragt.

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