Kerzenschein
"Nacht der 1.000 Lichter" der Katholischen Jugend

Einstimmung auf Allerheiligen: Bei der "Nacht der 1.000 Lichter" erhellte der Schein vieler Kerzen in vier Pinzgauer gemeinden die dunkle Nacht. (Foto: Bruck)
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  • Einstimmung auf Allerheiligen: Bei der "Nacht der 1.000 Lichter" erhellte der Schein vieler Kerzen in vier Pinzgauer gemeinden die dunkle Nacht. (Foto: Bruck)
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10.000 Kerzenflammen erleuchteten in der Nacht auf 31. Oktober. Mit der "Nacht der 1.000 Lichter" ermöglichte die Katholische Jugend im Pinzgau eine Einstimmung auf das Fest Allerheiligen. 

PINZGAU. Es war ein stimmungsvolles Bild, das sich am Abend vor Allerheiligen in vier Pinzgauer Gemeinden bot: Zahlreiche Kerzen erleuchteten die dunkle Nacht und stimmten so die vielen Besucher auf Allerheiligen ein. Organisiert wurde das Projekt von der Katholischen Jugend (KJ). 

Bei verschiedenen Stationen konnten sich die Besucher an der "Nacht der 1.000 Lichter" beteiligen.
  • Bei verschiedenen Stationen konnten sich die Besucher an der "Nacht der 1.000 Lichter" beteiligen.
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Stimmungsvoll zur Ruhe kommen

Die dunklen Kirchenräume und -vorplätze wurden durch die vielen Kerzen nicht nur in Szene gesetzt, sondern luden auch zum Innehalten ein. Die Mitglieder der Katholischen Jugend schufen "Rastplätze im Alltagstrubel" und luden die Besucher ein, zur Ruhe zu kommen, in sich hineinzuhören.

"Uns hat eine Nachbarin mitgenommen. Die Nacht der 1000 Lichter ist ein spezielles Erlebnis, eine Kirche einmal so zu sehen. Es gefällt mir sehr gut, vor allem, weil jede Station ihren eigenen Charme und ihr eigenes Erlebnis hat." – Petra Steger aus Mittersill, Besucherin

Im Vordergrund stand dabei auch das Miteinander: "So wie die vielen Kerzen, die gemeinsam Kirchen und Kapellen erhellen, helfen die Jugendlichen zusammen, um diesen Abend zu gestalten", freut sich Philipp Blüthl, Ehrenamtlicher Vorsitzender der KJ Salzburg.

Im Vordergrund der "Nacht der 1.000 Lichter" stand auch das Miteinander.
  • Im Vordergrund der "Nacht der 1.000 Lichter" stand auch das Miteinander.
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Vier Pinzgauer Gemeinden erstrahlten

Im Zuge der "Nacht der 1.000 Lichter" wurden in Mittersill, Bruck, Saalfelden und Lofer die Kerzen angezündet und Stationen aufgebaut.

  • In Bruck an der Glocknerstraße gestalteten die Firmlinge einen eindrucksvollen Kirchenvorplatz. Um die musikalische Gestaltung des Abends kümmerte sich Frau Wallinger, gemeinsam mit dem Singkreis und dem Bläserquartett.
  • In Mittersill war das Labyrinth im Eingang zur Kirche ein großes Highlight. Für viele Stationen im Innenraum hat eine Mittersiller Künstlerin Bilder für diesen Anlass gemalt. Das gesamte Pfarrteam half bei der Gestaltung und Durchführung, besonders die Pfarrjugend war top-motiviert im Einsatz.
Die Pfarre Mittersill überraschte mit Bildern einer Künstlerin an den verschiedenen Stationen.
  • Die Pfarre Mittersill überraschte mit Bildern einer Künstlerin an den verschiedenen Stationen.
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  • In Saalfelden widmete man diesen besonderen Abend dem Thema „Alles hat seine Zeit“. Die über Kirche und Friedhof verteilten Stationen konnten auch am Allerheiligen Tag noch besucht werden. 
In der Pfarre Saalfelden war das Motto: "Alles hat seine Zeit".
  • In der Pfarre Saalfelden war das Motto: "Alles hat seine Zeit".
  • Foto: KJ Salzburg
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  • In Lofer wurden die Besucher bei verschiedenen Stationen in den Abend und die Projekte mit eingebunden. Sie vervollständigten die "Nacht der 1.000 Lichter" und waren mitten drin, statt nur dabei.
In Lofer legten die Besucher (im Bild: Helene) Sonnenstrahlen zu einer der Stationen und vervollständigten mit ihrem Beitrag das Bild.
  • In Lofer legten die Besucher (im Bild: Helene) Sonnenstrahlen zu einer der Stationen und vervollständigten mit ihrem Beitrag das Bild.
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"Es ist beeindruckend, mitzuerleben, dass sich zahlreiche junge Menschen in den Pfarren engagiert haben, so tolle Abende zu organisieren. Die Besucherinnen und Besucher genossen vor allem die Ruhe, die Zeit zum Innehalten und dass sie ganz in ihrem eigenen Tempo diese stimmungsvolle Atmosphäre in der Kirche erleben durften", betont Eva Toft, Jugendleiterin der KJ Salzburg.

Das Projekt der Katholischen Jugend lud zum Nachdenken ein.
  • Das Projekt der Katholischen Jugend lud zum Nachdenken ein.
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Kleine Kerze, große Wirkung

Die Mitglieder der Katholischen Jugend Pinzgau sind überzeugt: Die Vielfalt der "Nacht der 1.000 Lichter" macht sie zu etwas besonderem. "Alle können sich mit den eigenen Ideen und Fähigkeiten einbringen", erklärt Koordinatorin Elisabeth Huber-Walch.

Jede einzelne Kerze, die angezündet wurde, machte die Nacht etwas heller.
  • Jede einzelne Kerze, die angezündet wurde, machte die Nacht etwas heller.
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In den Kirchen wurde deutlich, dass sogar eine kleine Kerze unsere Welt heller machen kann – so wie das Tun eines Menschen im Leben einer anderen Person eine große Wirkung haben kann.

"Ich bin bei der Nacht der 100 Lichter dabei, weil es mir gefällt und es ein spannendes Projekt ist." – Jana (11) aus Mittersill, Mitglied im Projekt-Team

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