Zell am See
Neue „berufsfreundliche“ Ausbildung zur Pflegefachassistenz

Die Initiatorinnen freuen sich über die gemeinsame Entwicklung des neuen Ausbildungsmodells an der Schule für Pflegeberufe in Zell am See. Im Bild v.l.: Elke Schmiderer MBA (Geschäftsführerin Hilfswerk Salzburg), Landesrätin Mag. Daniela Gutschi und Kathrin Wimmer MSc (Direktorin Schule für Pflegeberufe Zell am See) | Foto: Tauernklinikum
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  • Die Initiatorinnen freuen sich über die gemeinsame Entwicklung des neuen Ausbildungsmodells an der Schule für Pflegeberufe in Zell am See. Im Bild v.l.: Elke Schmiderer MBA (Geschäftsführerin Hilfswerk Salzburg), Landesrätin Mag. Daniela Gutschi und Kathrin Wimmer MSc (Direktorin Schule für Pflegeberufe Zell am See)
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Mit einem neuen Ausbildungsweg möchten die Schule für Pflegeberufe am Tauernklinikum Zell am See und das Hilfswerk Salzburg die berufliche Weiterentwicklung von Pflegekräften fördern. Das sogenannte 3+2-Modell kombiniert Unterricht und Berufspraxis und startet im Frühjahr 2027.

ZELL AM SEE. Die Schule für Pflegeberufe am Tauernklinikum Zell am See startet gemeinsam mit dem Hilfswerk Salzburg ein neues Ausbildungsmodell für Pflegeassistentinnen und Pflegeassistenten. Mit dem sogenannten „3+2-Modell“ soll die berufsbegleitende Weiterbildung zur Pflegefachassistenz erleichtert werden. Ziel ist es, Pflegekräften eine Höherqualifizierung zu ermöglichen, ohne dass sie dafür ihren Arbeitsplatz aufgeben müssen. Die Initiative für das Modell ging von Landesrätin Daniela Gutschi aus.

„Der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Deshalb müssen wir jede Chance nutzen, Menschen, die bereits in der Pflege arbeiten, in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen. Mit dem berufsfreundlichen Ausbildungsmodell in Zell am See schaffen wir einen Karriereweg, der sich mit dem Alltag vereinbaren lässt und die Pflege in unserem Bundesland nachhaltig stärkt. Mein Dank gilt der Schule für Pflegeberufe und dem Hilfswerk Salzburg für die rasche und engagierte Umsetzung“, betont die Landesrätin.

Beruf und Ausbildung kombinieren

Das neue Modell sieht vor, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während der gesamten Ausbildungszeit bei ihrem Arbeitgeber beschäftigt bleiben. An drei Tagen pro Woche besuchen sie den Unterricht, an zwei Tagen arbeiten sie weiterhin in ihrer Pflegeeinrichtung. Dadurch soll der Praxisbezug erhalten bleiben und neu erlerntes Wissen direkt im Berufsalltag angewendet werden können. Zum Ausbildungsbeginn ist eine Intensivphase vorgesehen. Im ersten Monat stehen vier Schultage pro Woche auf dem Programm, um eine solide fachliche Grundlage zu schaffen.

Schuldirektorin Kathrin Wimmer begrüßt das neue Angebot: „Es freut mich sehr, dass wir dieses innovative Ausbildungsmodell gemeinsam mit dem Hilfswerk auf die Beine stellen konnten. Mit dem Kurs schaffen wir eine zeitgemäße Möglichkeit für Pflegeassistent:innen, sich zur Pflegefachassistenz weiter zu qualifizieren und gleichzeitig im Beruf zu bleiben. Damit fördern wir nicht nur die persönliche Entwicklung unserer Teilnehmer:innen, sondern stärken auch nachhaltig die Pflege in unserer Region.“

Beitrag zur Fachkräftesicherung

Auch das Hilfswerk Salzburg sieht im neuen Ausbildungsweg einen wichtigen Baustein zur Sicherung qualifizierter Pflegekräfte. Das Modell ermögliche den beruflichen Aufstieg zur Pflegefachassistenz, ohne auf die Sicherheit des bestehenden Arbeitsplatzes verzichten zu müssen.

„Uns als Hilfswerk ist es seit vielen Jahren ein Anliegen, den Mitarbeiter:innen eine Höherqualifizierung zu ermöglichen, die sich tatsächlich mit ihrem Alltag vereinbaren lässt. Mit diesem gemeinsamen Ausbildungsmodell ermöglichen wir Pflegeassistent:innen den nächsten Karriereschritt, ohne dass sie ihren Arbeitsplatz aufgeben zu müssen. Das stärkt nicht nur jeden Einzelnen und jede Einzelne, sondern auch die Qualität der Betreuung und die langfristige Sicherung qualifizierter Pflegekräfte“, erklärt Hilfswerk-Geschäftsführerin Elke Schmiderer.

Der erste Lehrgang startet im März 2027. Die Anmeldung für interessierte Pflegeassistentinnen und Pflegeassistenten startet bereits jetzt im Sommer.

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