Protestfahrt
Wassersportler wehren sich gegen Kraftwerk

An die 300 Wassersportler demonstrierten an der Saalach gegen das geplante Wasserkrafterk
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  • An die 300 Wassersportler demonstrierten an der Saalach gegen das geplante Wasserkrafterk
  • Foto: Andy Klotz
  • hochgeladen von Gudrun Dürnberger

In Unken wurde heute zum 2. Mal gegen das geplante Wasserkraftwerk an der Saalach demonstriert. 

UNKEN.  Auf und an der Saalach in Unken setzten mehr als 300 Paddler, Rafter und Stand-Up-Paddler heute wieder ein deutliches Zeichen gegen das geplante, grenzübergreifende Ausleitungs-Wasserkraftwerk, das ein privater Betreiber hier errichten will. Genau vor einem Jahr wurde bereits zum Widerstand gegen dieses Projekt gerufen. (Siehe Protest 2018

Verlust der Wildwasserstrecke

Den Wassersportlern geht es um die ökologischen Auswirkungen des privaten Kraftwerksprojektes, sowie um den Verlust einer von professionellen Raftingunternehmen und Breitensportlern genutzten Wildwasserstrecke für Anfänger und Nachwuchssportler. Die Organisatoren der Veranstaltung sind der Ansicht, das Ausleitungskraftwerk würde die im betroffenen Bereich sehr naturnah und zum Teil natürlich fließende Saalach sehr stark beeinflussen und den ökologischen Zustand deutlich verschlechtern.

Betroffen ist ein acht Kilometer langer Abschnitt in Deutschland und Österreich, der aufgrund der hohen Wasserentnahme (bis zu 44 Kubikmeter/Sekunde) für den Wassersportler nur noch an Ausnahmetagen befahrbar wäre. Am heutigen Tag führte die Saalach eine Durchflussmenge von 21,5 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. (Infos zum Kraftwerk und Stellungnahme von Betreiber Josef Reschen: Saubere Energie)

Breite Protest-Allianz

Organisiert wurde die Protestfahrt vom Alpinen Kajak Club (AKC) unter der Führung von Jobst Hahn, in enger Zusammenarbeit mit der grenzübergreifenden Bürgerinitative "Wasser ist Leben - Rettet die Saalach". Vor Ort waren auch Vertreter des BUND Naturschutz und der Saalach Allianz, der Bayerische Kanuverband und der Salzburger Outdoor- und Wildwasserverband. Auch die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden, Wolfgang Simon (Schneizlreuth) und Florian Juritsch (Unken), waren beim Start des Paddlercorsos mit dabei.

Info: 
Bis zum 10.10.2019 sind im Rathaus von Schneizlreuth (Bayern) die Projektpläne während der Amtsstunden öffentlich zur Einsichtnahme ausgelegt.
Jeweils am Montagnachmittag werden auf Wunsch Vertreter der Projektgesellschaft anwesend sein. Sie werden sich bemühen, auf Fragen einzugehen und anhand der Projektunterlagen das Wasserkraftprojekt zu erklären.
Außerdem wird es am Donnerstag, 26.09.2019 um 19 Uhr im Gasthof Mauthäusl eine öffentliche Informationsveranstaltung geben.

 Fotocredits: Michael Neumann, Andy Klotz und Judith Hackinger

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