16.10.2014, 14:28 Uhr

Bester Lehrling Salzburgs gesucht: Zwei Pinzgauer nominiert

Roland Goller. (Foto: WKS/Hauch)
PINZGAU. Unter dem Motto „Bist du g’scheit! Salzburg sucht den Lehrling 2014“ hat sich die Wirtschaftskammer Salzburg gemeinsam mit dem ORF in den vergangenen Monaten wieder auf die Suche nach beeindruckenden Jugendlichen gemacht, die ihre Berufsgruppe positiv vertreten. Eine fünfköpfige Expertenjury hat unter allen Einreichungen die zehn herausragendsten Lehrlinge nominiert – darunter zwei Pinzgauer. Für die Jury definitiv keine einfache Aufgabe, denn es wurden über 60 Jugendliche für die Wahl angemeldet. Im Mittelpunkt standen nicht nur schulische und berufliche Leistungen. Augenmerk wurde auch auf individuelle Persönlichkeitsmerkmale, soziales Engagement, Zielstrebigkeit und Einsatzbereitschaft sowie Entwicklungspotenzial gelegt.

Online Voten

Zehn Lehrlinge haben es schließlich ins Finale geschafft. Jetzt geht es in die heiße Phase, denn vom 20. bis 30. Oktober läuft unter www.sehrgscheit.at das Online-Voting. In dieser Zeit kann jeder eine Stimme für seinen Favoriten abgeben und mitentscheiden, wer „Salzburgs Lehrling 2014“ wird.

Pinzgauer Favoriten im Portrait

TOBIAS WIMMER
In luftiger Höhe fühlt sich Tobias Wimmer genauso wohl wie in der Werkstatt auf dem Boden. Der 19-Jährige hat im Sommer seine Spengler- und Dachdeckerlehre bei Johann Auer in Lofer abgeschlossen und die Berufsschule in allen vier Jahren mit Auszeichnung beendet. Vor allem sein Fleiß und seine umsichtige und genaue Arbeitsweise werden von seinem Arbeitgeber geschätzt. Dass man sich auf den jungen Mann aus Lofer auch in brenzligen Situationen verlassen kann, stellte er bereits im Alter von 16 Jahren unter Beweis, als er einem Freund das Leben rettete, der mit einer Schneewechte 300 Meter abstürzt war. Dafür wurde ihm sogar das Ehrenzeichen des Landes Salzburg verliehen.

ROLAND GOLLER
Immer 100 Prozent zu geben, ist für Roland Goller eine Selbstverständlichkeit. Der 19-Jährige hat die Erkenntnis gewonnen, dass er seine Ziele mit Beharrlichkeit und Fleiß erreichen kann. So wundert es nicht, dass er seine Doppellehre Elektrotechnik und Metalltechnik bei der Verbund Hydro Power AG in Kaprun im Juli dieses Jahres mit Auszeichnung abgeschlossen hat.
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