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Nicole Falkner verrät Tipps und Tricks für schöne Urlaubsbilder

Falkner fotografiert für ihr Leben gern.
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  • hochgeladen von Sarah Schütz

OBERKAPPEL (srh). Schöne Bilder machen, das wünscht sich jeder Urlauber. Unter Palmen oder beim typischen Städtetrip: Das Fotografieren bringt einige Tücken mit sich. Berufsfotografin Nicole Falkner aus Pfarrkirchen verrät Tipps und Tricks damit schöne Urlaubsfotos gelingen. Bevor der Urlaub los geht, muss man sich zuerst mit der Kamera beschäftigen. "Kenne die Möglichkeiten deines Smartphones oder deiner Kamera. Das teuerste und beste Gerät hat keinen Sinn, wenn der Fotograf nicht weiß, wie man damit umgeht.", betont die Pfarrkirchnerin. Eine Beratung im Geschäft ist empfehlenswert.

Belichtung und Perspektive

Die halbe Stunde vor Sonnenauf- und Untergang bietet ein schönes Licht. Es gibt schon zahlreiche Apps, die einem sagen, wann dieser Zeitpunkt ist. Die Fotografin rät, dass man die Mittagssonne vermeiden sollte. Die Bilder werden schnell überbelichtet, sprich der Sensor bekommt zu viel Licht und das Foto wird zu hell. Wenn diese Situation nicht umgangen werden kann, rät die 23-Jährige mit dem Blitz gegen die Sonne zu fotografieren. Bei Nachtaufnahmen hingegen ist es laut Falkner ein "No Go" den Blitz zu verwenden. "Es ist sehr unvorteilhaft, da die Gesichter der Personen dann am Bild glänzen. Das sind nicht schön aus", berichtet die Pfarrkirchnerin. Für diese Aufnahmen gibt es viele andere Lichtquellen, die das Bild aufhellen, wie zum Beispiel eine Straßenlaterne. Ebenfalls unschön sind Fotos die von unten nach oben gemacht werden. "Ein Doppelkinn ist ei solchen Bildern garantiert", lacht Falkner. Von oben nach unten fotografiert wirkt man schlanker, aber auch kleiner. Ein gutes Bild hat Spannung, eine schöne Zusammensetzung und ein gewisses Seitenverhältnis. Das Hauptmotiv soll daher nicht in der Mitte sein. Verschiebt man dieses Objekt aber heraus aus der Mitte des Bildes, so wird es interessanter. "Nur wenn man sich wohlfühlt entstehen gute und authentische Fotos. Eine aufrechte Haltung spielt ebenso eine große Rolle. Ein vorgebeugter Oberkörper ist nicht gerade vorteilhaft", erklärt die Fotografin. 

Bilder mit dem Handy

"Heutzutage spielt es nicht wirklich eine Rolle, welches Smartphone man für Urlaubsbilder verwendet. Die Handys haben mittlerweile alle eine gute Fotoqualität", erklärt die 23-Jährige. Eine wichtige Regel ist, dass man das Smartphone genauso wie die herkömmliche Kamera mit beiden Händen festhält um ein gutes Bild zu bekommen. Handykameras haben meistens nicht die größte Auflösung eingestellt, da hochauflösende Bilder mehr Speicher verbrauchen. Die Einstellungen und der Speicher sollten daher vorher unbedingt überarbeitet werden. Fotos, die mit dem Smartphone geschossen werden, dürfen laut der Expertin niemals gezoomt werden. Die Bildqualität leidet sonst sehr darunter. Um den bekannten "langen Arm" auf Gruppenfotos zu vermeiden, rät Falkner zu einem Selfie-Stick mit integriertem Stativ und Fernauslöser. Somit hat man mehr Bewegungsfreiheit und es können kreativere Bilder geschossen werden. Wenn die Fotos hauptsächlich mit der Handykamera gemacht werden, empfiehlt die Pfarrkirchnerin eine Power Bank mitzunehmen. Außerdem sollte man mehrere Speicherkarten bei der Hand haben. Falls eine kaputt geht, hat man immer noch die Möglichkeit auf die anderen zurückzugreifen. Die Bilder auf dem Smartphone können auf der Cloud oder dem Google Konto gesichert werden.

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