Niederwaldkirchen
Tafeln erinnern an Flugzeugabstürze

Erinnerungsstätte an Flugzeugabsturz am Wanderweg „Granitpilgern“ bzw. Marterlweg, zwischen Walhofmühle und Sagbauer in Drautendorf
v. l.  Geschichtsforscher Klaus Stöttner und Rainer Eilmsteiner,  Vertreter des Kameradschaftsbundes, Obmann Hubert Pichler, Anton Penz und Josef Höllinger, Verschönerungsvereins-Obmann Vizebürgermeister Alois Höretseder.
  • Erinnerungsstätte an Flugzeugabsturz am Wanderweg „Granitpilgern“ bzw. Marterlweg, zwischen Walhofmühle und Sagbauer in Drautendorf
    v. l. Geschichtsforscher Klaus Stöttner und Rainer Eilmsteiner, Vertreter des Kameradschaftsbundes, Obmann Hubert Pichler, Anton Penz und Josef Höllinger, Verschönerungsvereins-Obmann Vizebürgermeister Alois Höretseder.
  • Foto: Foto: Höretseder
  • hochgeladen von Sarah Schütz

An zwei Flugzeugabstürze gegen Ende des zweiten Weltkrieges erinnern nunmehr Gedenktafeln und ein Kreuz an den beiden Absturzstellen in der Ortschaft Drautendorf, gestaltet vom Kameradschaftsbund und Verschönerungsverein. Ein Dank gilt den Heimatforschern Klaus Stöttner und Rainer Eilmsteiner für die Dokumentation der Kriegsereignisse anlässlich „75 Jahre Kriegsende“.

NIEDERWALDKIRCHEN. "In der Nacht zum 25. November 1944 ist nahe dem Bauernhof Sagbauer in Drautendorf ein US-Bomber abgestürzt. Von der achtköpfigen Mannschaft sind vier tödlich verunglückt, vier haben überlebt. Die vier Leichen wurden am Friedhof St. Martinbegraben, 1947 exhumiert und in die USA überstellt", so Verschönerungsvereins-Obmann Alois Höretseder. Das abgestürzte Flugzeug gehörte zu einem Flottenverband von 35 US-Bombern, die ausgehend vom süditalienischen Stützpunkt Foggia zu einem Luftangriff nach Linz geflogen sind. "Das Angriffsziel waren die Benzol-Chemiewerke, im heutigen Voest-Areal.  Der US-Bomber wurde durch deutsche Jagdflugzeuge abgeschossen." Zeitzeugen erinnern sich an die brennenden Flugzeugteile am Nachthimmel und viele Schaulustige in den anschließenden Wochen. "Metallteile an den beiden Absturzstellen sind heute interessante Fundstücke, die in einer Vitrine zu sehen sind. So manche Gräben und Schneisen, die Flugzeugteile und die Triebwerke im Gelände hinterlassen haben, sind noch erkennbar, z. B. nahe der Walhofmühle", sagt Höretseder. Die Erinnerungstätte zwischen Sagbauer und Walhofmühle liegt am Wanderweg „Granitpilgern“ und Marterlweg.

Die zweite Tafel beim Haus Falkner erinnert an den Absturz am 25. Juli 1944. Ein für Deutschland kämpfender italienischer Pilot stürzte mit einem deutschen Jagdflugzeug infolge eine Luftkampfes gegen amerikanische Kampfflugzeuge ab und verunglückte tödlich. Auch er wurde am Friedhof begraben, 1950 exhumiert und nach Italien gebracht.

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