Corona-Demonstrationen
Den Dialog suchen – das ist Demokratie
- hochgeladen von Sabrina Moriggl
Viele Menschen kennen das Gefühl, wenn man im Streit nicht ernst genommen wird. Wird man dann von seinem Gegenüber auch noch lächerlich gemacht oder für dumm gehalten, tut das besonders weh. Es wäre leicht, die Menschen, die auf eine Corona-Demonstration gehen, in die Ecke der Verschwörungstheoretiker zu stellen oder im rechten Feld zu verorten – denn dann müsste man sich nicht mit ihren Ansichten auseinandersetzen. Damit wäre aber niemandem geholfen, am allerwenigsten der Demokratie – denn diese lebt vom Diskurs und hält auch andere Meinungen aus. Weder sollte man von anderen als "Schlafschaf" noch als "Corona-Leugner" hingestellt werden, wenn man unterschiedlicher Meinung über die derzeitige Corona-Lage ist. Als bewährtes Hilfsmittel hat sich das Zuhören erwiesen – das kann man auch mit Respekt und ohne laut zu werden. Aber mit dem Vorteil, dass man sein Gegenüber als Mensch wahrnimmt, mit all seinen Sorgen und Ängsten, und im Dialog vielleicht eine Lösung findet.
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