Vom Kapuzinerberg
Felssturz zerstörte Teile des Stadtarchivs in Schallmoos

Am Samstagfrüh lösten sich rund 60 Tonnen Gestein aus der Kapuzinerbergwand und zerstörte Teile des Stadtarchivs im Stadtteil Schallmoos.
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  • Am Samstagfrüh lösten sich rund 60 Tonnen Gestein aus der Kapuzinerbergwand und zerstörte Teile des Stadtarchivs im Stadtteil Schallmoos.
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Ein Felssturz vom Kapuzinerberg hat am Samstagfrüh den Lesesaal des Salzburger Stadtarchivs zerstört. Verletzt wurde zum Glück niemand.

SALZBURG. Ein Felssturz um 6.08 Uhr in der Früh im Haus der Stadtgeschichte in der Glockengasse löste den Alarm aus. Den Einsatzkräften von Berufsfeuerwehr, Polizei und Bergputzern, die sofort zu Unglücksstelle nach Schallmoos eilten, bot sich ein Bild der Verwüstung: Die rückwärtige Glaswand des Lesesaals wurde durch die Gesteinsbrocken komplett zerstört, einige Geräte und Einrichtungen gingen zu Bruch. Verletzt wurde zum Glück niemand. Die exakte Schadenshöhe kann noch nicht bestimmt werden.

60 Tonnen Gestein 

Laut einem von Landesgeologen erstellten Gutachten hatte sich eine rund 20 Kubikmeter große Steinplatte in fünf bis zehn Metern Höhe hinter dem Gebäude gelöst. Blöcke mit bis zu drei Metern Durchmesser stürzten herab. Insgesamt waren rund 60 Tonnen Gestein in Bewegung. Ursache für den Felssturz dürften die Niederschläge der vergangenen Nacht gewesen sein. Eine besondere Nachbruchgefahr bestehe derzeit nicht. Die Bergputzer inspizieren den Bereich und räumen allfällig weiteres loses Gestein aus der Felswand.

Den Einsatzkräften bot sich ein Bild der Verwüstung: durch den Felssturz wurde der Lesesaal im Haus der Stadtgeschichte zerstört.
  • Den Einsatzkräften bot sich ein Bild der Verwüstung: durch den Felssturz wurde der Lesesaal im Haus der Stadtgeschichte zerstört.
  • Foto: Stadt Salzburg
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Das Haus für Stadtgeschichte ist aufgrund der Lockdown-Maßnahmen derzeit für Besucher nicht zugänglich. Der vom Felssturz betroffene Hausbereich ist behördlich gesperrt. Jetzt sollen Statistiker die Sicherheitslage beurteilen. Die Berufsfeuerwehr wird die beschädigte Außenwand provisorisch abdichten. Ein Wachdienst sichert vorläufig das Gebäude.

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