13. Salzburg Trailrunning Festival
"Es war wirklich ein Lauf-Fest"
- Die Salzburgerin Isabell Speer gewann den Trail Amadeus, eine Kombiwertung aus dem Festungstrail am Samstag und dem Gaisbergtrail am Sonntag (insgesamt 36,8 km und 1.824 Höhenmeter).
- Foto: G-Sport/Salzburg Trailrunning Festival
- hochgeladen von Daniel Schrofner
Nightrun, Festungs-, Panorama- und Gaisbergtrail, dazu das Gaisbergrace - das 13. Salzburg Trailrunning Festival 2024 hatte sportlich wieder einiges zu bieten. Aber auch abseits der Trails zogen Live-Konzerte, die Expo und auch der Auftakt zum Festival, die Trail Night im Oval im Europark, die Massen an. "Das Wochenende war sensationell", lautete das zufriedene Fazit der Veranstalter. Und mit Isabell Speer gewann eine Lokalmatadorin in einem spannenden Rennen die Trail Amadeus-Wertung.
SALZBURG. Knapp über 1.500 TeilnehmerInnen waren auf den verschiedensten Trails in und um die Stadt Salzburg unterwegs. Nach den drei Tagen voller Trailrunning-Action zogen die Veranstalter um Wolfgang Aigner und Josef Gruber ein mehr als zufrieden Resümee:
"Es war sensationell. Es war wirklich ein Fest, genauso wie wir es wollten."
Und sie durften sich auch über einen Heimsieg von Isabell Speer freuen. Die Salzburgerin siegte beim Trail Amadeus, einer Kombiwertung aus dem Festungstrail am Samstag und dem Gaisbergtrail am Sonntag (insgesamt 36,8 km und 1.824 Höhenmeter). Am Ende hatte sie vier Minuten Vorsprung auf ihre Verfolgerinnen:
„Nachdem ich 2022 beziehungsweise 2023 jeweils schon bei beiden Strecken in der Einzelwertung gestartet bin, war es für mich dieses Jahr besonders spannend wie ich an zwei aufeinanderfolgenden Renntagen performen kann, deswegen habe ich mir heuer den „Trail Amadeus“ vorgenommen und umso schöner ist es nun, dass ich auch diesen gewinnen konnte."
Die beiden Einzelbewerbe in den Vorjahren konnte sie ebenfalls für sich entscheiden. Bei den Herren siegte der Österreicher Thomas Jöbstl.
Streckenrekorde beim Nightrun
Sportlich wurde das Trailrunning Festival mit dem Nightrun am vergangenen Freitag eröffnet. Dort siegte Jöbstl bei den Herren und Vorjahressiegerin Agatha Strausa von der Union Salzburg jeweils mit Streckenrekord. Strausa durfte sich zwei Tage später auch als Siegerin der Königsdisziplin, dem Trailmarathon (42 km und 1.860 Hm), feiern lassen. Bei den Herren gewann der Österreicher Raphael Miks. Der Gaisbergtrail war in deutscher Hand, Cindy Friebel gewann bei den Damen und Johannes Wingenfeld bei den Herren.
Charity-Aktion für körperlich behinderte Menschen
Im Rahmen des Festivals fand auch eine Charity Aktion von Suzuki Austria statt. Pro Anmeldung zum Festungstrail (inkl. Trail Amadeus und Trailmarathon) wurden fünf Euro an den Verein "WALK’n ROLL", gegründet von Thomas Geierspichler, gespendet, was in Summe einen Scheck in der Höhe von 2.000 Euro ergab.
„Der Verein hilft körperlich behinderten Menschen mit Visionen, diese nachhaltig umzusetzen“,
so Geierspichler. Den Auftakt zum Traillrunning Festival machte zum zweiten Mal die Trail Night am vergangenen Mittwoch im Oval im Europark, die sehr gut besucht war und spannende Einblicke in die Szene gewährte. Awards gab es auch: die Auszeichnung "Trailrunner des Jahres" holten sich Kristyna Cerna und Andreas Rieder. Und die Aufsteiger des Jahres sind Anna Plattner und Maximilian Meusburger. Die Ehrung fand im Rahmen einer feierlichen Trail Matinee im Hotel Jufa in Salzburg statt.
"Event entwickelt sich mehr hin zu einem Festival"
"Knapp über 1.500 TeilnehmerInnen, ein perfektes Rahmenprogramm, ein Organisations- und Helferteam, so wie man es sich nicht besser vorstellen könnte, und viele strahlende und zufriedene FinisherInnen, was soll ich dazu noch mehr sagen? Vor allem dieses einzigartige Feeling aus Cityflair & Mountainair inmitten einer Weltstadt bekam ich von all den begeisterten TrailläuferInnen immer wieder zu hören, was diesen Event so einzigartig macht. Mit der Trailmatinee, dem Expobereich, der Bike Trial Show und der Livemusik entwickelt sich der Event auch immer mehr hin zu einem Festival, was auch unser ursprünglicher Gedanke bei der Entwicklung des Events beziehungsweise der Namensgebung war“, sagt Gruber.
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