Kunst und Kultur
Großinvestition in den Kulturstandort Salzburg

Präsentation der Pläne für die Investitionen in die Salzburger Festspielhäuser, im Bild v.l.: Bgm. Harald Preuner, Präsidentin Helga Rabl-Stadler, Intendant Markus Hinterhäuser, Staatssekretärin Andrea Mayer, Lukas Crepaz (Kaufmännischer Direktor) und LH Wilfried Haslauer.
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  • Präsentation der Pläne für die Investitionen in die Salzburger Festspielhäuser, im Bild v.l.: Bgm. Harald Preuner, Präsidentin Helga Rabl-Stadler, Intendant Markus Hinterhäuser, Staatssekretärin Andrea Mayer, Lukas Crepaz (Kaufmännischer Direktor) und LH Wilfried Haslauer.
  • Foto: Land Salzburg / Franz Neumayr
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262 Millionen Euro wird in den kommenden zehn Jahren in die Festspielhäuser investiert. Bund, Land und Stadt Salzburg teilen die Kosten.

SALZBURG. Um auch künftig und langfristig die Betriebsfähigkeit der Festspielhäuser aufrechterhalten zu können, haben sich Bund, Land sowie Stadt Salzburg darauf geeinigt, in den nächsten zehn Jahren eine Großinvestition in den Kultur- und Wirtschaftsstandort Salzburg zu tätigen. "Die Generalsanierung und Erweiterung sind dringend notwendig", davon sind Bund, Land und Stadt überzeugt. Insgesamt werden 262 Millionen Euro in zehn Jahre investiert. 40 Prozent der Kosten wird der Bund tragen und je 30 Prozent das Land und die Stadt Salzburg.  

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Probleme bereits seit 15 Jahren sichtbar

"Die Sanierung und Erweiterung sind dringend notwendig, sonst sind wir nicht mehr betriebsfähig. Die Zukunft der Festspiele ist genauso gefährdet, wie das Adventsingen und die Osterfestspiele", sagt Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele. Sichtbar seine die großen Probleme bereits vor mehr als 15 Jahre geworden. 

Lukas Crepaz

"Phänomen Salzburger Festspiele in die Zukunft bringen"

Verbessert bzw. auf Stand der Technik gebracht werden müsse die Klimatechnik, die Heiztechnik,  Barrierefreiheit müsse ebenso geschaffen werden, wie eine Verbesserung in den Garderoben der Künstler und auf den Bühnen. Vor allem müsse man auch mehr Platz für die Werkstätten schaffen, heißt es vom Kaufmännischer Direktor Lukas Crepaz, sonst sei man nicht länger konkurrenzfähig. Das bestätigt auch Markus Hinterhäuser, der Intendant der Salzburger Festspiele: "Was wir hier entstehen lassen, sollte auch der Anspruch der Salzburger Festspiele  sein. Der Umbau ermöglicht uns, das Phänomen Salzburger Festspiele in die Zukunft zu bringen."  

Markus Hinterhäuser, Intendant der Salzburger Festspiele
  • Markus Hinterhäuser, Intendant der Salzburger Festspiele
  • hochgeladen von Julia Hettegger

Ausdehnung erfolgt in den Berg hinein 

Die Erweiterung sieht eine Anhebung der Raumfläche auf 47.500 Quadratmeter vor. Möglich mache das eine Ausdehnung in den Berg hinein. Entstehen solle eine eigene Zufahrt, um auch den LKW Zulieferer-Verkehr in den Berg zu verlagern. Die Bauphase ist zwischen 2025 und 2030 geplant. 

Kaufmännischer Direktor: Lukas Crepaz

3.000 Arbeitsplätze  geschaffen

Landeshauptmann Wilfried Haslauer beteuert: "Das ist nicht nur eine Investition in die Kunst, sondern eine in das Land Salzburg. 3.000 Arbeitsplätze werden durch die Generalsanierung und Erweiterung der Festspielhäuser geschaffen. 140 Millionen Euro fließen als Steuern und Abgaben wieder zurück an die öffentliche Hand."

Landeshauptmann Wilfried Haslauer mit Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele.
  • Landeshauptmann Wilfried Haslauer mit Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele.
  • hochgeladen von Julia Hettegger

Festspiele waren heuer Lichtblick

Auch Bürgermeister Harald Preuner freut sich über diesen Schritt. "Für den heurigen Sommer waren die Festspiele ein Lichtblick. Der Städtetourismus und die Wirtschaft hätten noch mehr gelitten, hätten sie nicht stattfinden können. Daher steht die Stadt hinter dieser Investition."

>>HIER<< liest du Statements aus der Politik und Wirtschaft zu den Arbeiten an den Festspielhäusern – FPÖ: "Dieses Investment aus Steuermitteln soll erschwingliche Eintrittspreise für diejenigen ermöglichen, die es finanzieren – die Familien und Salzburger."

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