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Massiver Schlag der Polizei gegen die Glücksspielszene. Die Finanzpolizei beschlagnahmte 22 Glücksspielgeräte in Salzburg. Konzentrierter Einsatz der Finanz- und Stadtpolizei Salzburg mit dem Einsatzkommando Cobra. Illegales Lokal im Keller einer Behörde. Strafe von 80.000 Euro an Verantwortliche. Land Salzburg war über Aktion informiert.
SALZBURG. Zu einem gemeinsam koordinierten Einsatz kam es bereits im Dezember 2024 gegen die illegale Glücksspielszene in der Stadt Salzburg. Der Finanzpolizei im Amt für Betrugsbekämpfung gelang Mitte Dezember in der Stadt Salzburg ein erfolgreicher Einsatz zur Bekämpfung des illegalen Glücksspiels. In enger Zusammenarbeit mit dem Stadtpolizeikommando Salzburg, dem Einsatzkommando Cobra und der Bundespolizei wurden drei illegale Glücksspielstätten kontrolliert und insgesamt 22 illegale Glücksspielgeräte beschlagnahmt.
Bei der Aktion der Sicherheitsbehörde waren 13 Beamtinnen und Beamte der Finanzpolizei beteiligt.
Foto: Bundesministerium für Finanzen, Pressestelle
Dem Einsatz gingen Ermittlungen der Finanzpolizei gegen Unbekannt voraus. Bei der Aktion der Sicherheitsbehörde waren 13 Beamtinnen und Beamte der Finanzpolizei beteiligt. Die Behörde hat bereits ein Verwaltungsstrafverfahren gegen die Verantwortlichen eingeleitet. Die zu erwartenden Strafsummen belaufen sich laut dem Finanzamt auf etwa 80.000 Euro. Zusätzlich wurde Bargeld in Höhe von 2.055 Euro sichergestellt.
Land Salzburg in Razzia einbezogen
Die zuständige Landesrätin für die Gewerbebehörde, Landeshauptmann-Stellvertreterin Marlene Svazek (FPÖ) war über die finanzpolizeilichen Maßnahmen informiert und konnte sich selbst ein Bild von der Situation machen.
"Der Kampf gegen illegales Glücksspiel betrifft nicht nur die Sicherheit, sondern auch den Schutz der Bevölkerung vor seinen negativen Auswirkungen", so Marlene Svazek (FPÖ).
"Der Kampf gegen illegales Glücksspiel betrifft nicht nur die Sicherheit, sondern auch den Schutz der Bevölkerung vor seinen negativen Auswirkungen. Diese Einsätze verdeutlichen darüber hinaus eindringlich, wie wichtig eine behördenübergreifende Zusammenarbeit ist", betonte Marlene Svazek. Für die Landespolitikerin ist es, die Aufgabe der Politik, die Einsatzkräfte bestmöglich zu unterstützen.
"Indem die Politik die notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen schafft, um ihnen eine effektive Arbeit zu ermöglichen. Ich bin den Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Professionalität sehr dankbar", so Svazek.
22 illegale Spielautomaten wurden beschlagnahmt.
Foto: Bundesministerium für Finanzen, Pressestelle
Wie die Finanzbehörde mitteilte, gingen die mutmaßlichen Täter zum Teil sehr unverfrorene mit der Auswahl der Örtlichkeiten der Spiellokale um. Die kontrollierten Örtlichkeiten waren nicht nur besonders raffiniert getarnt, sondern eines der Glücksspiellokale befand sich im Keller eines Gebäudes, in dem eine Behörde untergebracht war. Ein weiteres Lokal war von außen nicht als Betrieb erkennbar und ein anderes Lokal war in einer Passage in einem Wohnblock untergebracht, das nur durch ein Tor zu betreten war.
"Wir bekämpfen illegales Glücksspiel konsequent, um die Österreicherinnen und Österreicher vor dessen negativen Auswirkungen zu schützen. Die gute Tarnung und die hohe kriminelle Energie der Betreiber zeigen, wie wichtig der koordinierte Einsatz verschiedener Behörden ist, um solchen Machenschaften Einhalt zu gebieten. Ich gratuliere den eingesetzten Kräften zu der vorbildlichen Kooperation. Denn sie eint das gemeinsame Ziel, egal welche Uniform sie tragen: Österreich sicher zu machen“, betont Finanzminister Gunter Mayr (ÖVP).
Finanzminister Gunter Mayr (ÖVP)
Foto: Bundesministerium für Finanzen, Pressestelle
Neben diesen "Tarnmaßnahmen" hatten die mutmaßlichen Spielhallenbetreiber alle Lokale mit einer versteckten Überwachungskamera ausgestattet, die sowohl Außen- als auch Innenbereiche absicherten. Ziel dieser Maßnahmen sollten die Vorgehensweise der Einsatzkräfte auszuspähen und deren Einschreiten erschweren. Alle drei Lokale mussten vom Einsatzkommando Cobra geöffnet werden.
Spiellokal in einem Durchgang.
Foto: Bundesministerium für Finanzen, Pressestelle
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