Bahndiebstähle Salzburg
Schlafende Reisende beklaut & Notbremse gezogen
- Bei einer Flucht soll der mutmaßliche Dieb die Notbremse eines Zuges gezogen haben. (Symbolbild)
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Im Oktober 2024 kam es zu einer Serie von Bahndiebstählen in Salzburg sowie auch in Tirol und Steiermark. Ein 41-jähriger rumänischer Staatsbürger wurde als Täter identifiziert und ist mittlerweile in Haft.
SALZBURG. Wie die Salzburger Polizei berichtet, hatte der mutmaßliche Dieb es auf schlafende Bahnreisende abgesehen und entwendete hauptsächlich Geldtaschen aus Rucksäcken und anderen Gepäckstücken.
- Der durch die Diebstähle entstandene Schaden beläuft sich auf rund 3.500 Euro. (Symbolbild)
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Der durch die Diebstähle verursachte Schaden beläuft sich auf etwa 3.500 Euro.
Dramatische Flucht in Wörgl
Bei einem Diebstahlversuch wurde der mutmaßliche Täter von einem Zugbegleiter auf frischer Tat ertappt. Um zu entkommen, betätigte der Mann die Notbremse, um den Zug in Wörgl/Tirol zum Stehen zu bringen und flüchtete anschließend zu Fuß.
- Während der Flucht attackierte der Rumäne einen ihn verfolgenden Zugbegleiter durch Werfen eines Steines in dessen Richtung. (Symbolbild)
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Während seiner Flucht soll der Rumäne auch den ihn verfolgenden Zugbegleiter mit einem Stein attackiert haben. Glücklicherweise blieb der Zugbegleiter dabei unverletzt.
Festnahme in Salzburg
Nach intensiven Ermittlungen, die unter anderem Videosichtungen beinhalteten, gelang es der Polizei jetzt, den Täter zu identifizieren. Am 30. Oktober 2024 konnte der 41-Jährige im Stadtgebiet von Salzburg festgenommen und in die Justizanstalt Salzburg überstellt werden.
- Die Festnahme des mutmaßlichen Täters beendet eine Serie von Diebstählen in den drei österreichischen Bundesländern Salzburg, Tirol und Steiermark. (Symbolbild)
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Er muss sich nun wegen einer Reihe von Straftaten verantworten. Die Staatsanwaltschaft Salzburg hat Anzeige erstattet wegen gewerbsmäßigen Diebstahls, mehrfachen schweren Betrugs, Einbruchsdiebstahls, Urkundenunterdrückung, Entfremdung unbarer Zahlungsmittel, Verstoßes gegen das Notzeichengesetz sowie wegen des tätlichen Angriffs auf den Zugbegleiter und Sachbeschädigung.
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