Kampagne gegen Alkohol am Steuer
Sicher nach Hause im Salzburger Advent
Die Kampagne „Sicher nach Hause im Advent“ soll nicht nur das Bewusstsein für verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr schärfen, sondern auch dazu beitragen, dass mehr Salzburgerinnen und Salzburger in der Adventzeit sicher nach Hause kommen und Unfälle durch Alkohol am Steuer vermieden werden.
SALZBURG. Das Land Salzburg, die Taxifahrer und der Verkehrsverbund haben kürzlich wieder die gemeinsame Aktion „Sicher nach Hause im Advent“ gestartet. Die Kampagne wird mittlerweile seit sechs Jahren durchgeführt und zielt darauf ab, die Salzburger Bürger zu ermutigen, nach dem Alkoholgenuss in der Vorweihnachtszeit auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen und das Auto stehenzulassen.
- Weil die aktuellen Zahlen nach wie vor besorgniserregend sind, startet rechtzeitig zum Beginn des Advents und seinen zahlreichen Feierlichkeiten und Umtrünken erneut die Kampagne „Sicher nach Hause im Advent“. Im Bild v. l.: Thomas Schwaiger, stellvertretender Leiter der Landesverkehrsabteilung, Erwin Leitner, Fachgruppenobmann „Beförderungsgewerbe mit Personenkraftwagen“ der Wirtschaftskammer Salzburg und Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll.
- Foto: Carmen Kurcz
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So sollen Verkehrsunfälle durch Alkohol am Steuer vermieden werden, damit alle „sicher nach Hause“ kommen.
Mehr Sicherheit auf Salzburgs Straßen
Die Präventionsoffensive wird in Zusammenarbeit mit der Salzburger Polizei, dem Salzburger Verkehrsverbund und dem Fachverband für das Beförderungsgewerbe mit Personenkraftwagen der Wirtschaftskammer Salzburg durchgeführt.
„Alkohol am Steuer ist kein Kavaliersdelikt, man gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auchandere. Die Kampagne verfolgt das Ziel, die Aufmerksamkeit der Salzburgerinnen und Salzburger für dieses lebenswichtige Thema zu schärfen.
Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll
- „Ich appelliere an alle, bei Alkoholkonsum auf das Auto zu verzichten und stattdessen auf die Öffi- und Taxi-Alternativen zurückzugreifen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll.
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Ziel ist es, das Verantwortungsbewusstsein in der Bevölkerung zu stärken und auf alternative Transportmittel wie Taxis, Bus und Bahn aufmerksam zu machen.
Alkohol am Steuer: Eine ernsthafte Gefahr
Thomas Schwaiger, stellvertretender Leiter der Landesverkehrsabteilung, betont die Wichtigkeit der Initiative, da jährlich bis zu 2.000 Autolenkerinnen und -lenker unter Alkoholeinfluss in Salzburg von der Polizei angehalten werden.
- Thomas Schwaiger, stellvertretender Leiter der Landesverkehrsabteilung, war in Vertretung von Landespolizeidirektor Bernhard Rausch beim Pressegespräch.
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„Wer auf einer Weihnachtsfeier Alkohol konsumiert, sollte unbedingt auf das Auto verzichtenund öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis nutzen, um sicher nach Hause zu kommen, da er ansonsten sowohl für sich als auch für andere ein enormes Risiko darstellt.“
Landespolizeidirektor Bernhard Rausch
Auch in diesem Jahr wurden bis Ende Oktober knapp 1.900 Fälle von Alkohol am Steuer registriert. Im Vergleich zum Jahr 2020 ist das eine Steigerung von 27 Prozent.
Winterzeit erhöht Unfallrisiko
Neben dem Alkoholkonsum in der Adventzeit durch Weihnachtsfeiern, Familienfesten und auf Adventmärkten ist die Unfallgefahr in der Winterzeit auch durch schwierigere Witterungsbedingungen und die frühere Dunkelheit erhöht.
- Erwin Leitner, Fachgruppenobmann „Beförderungsgewerbe mit Personenkraftwagen“ der
Wirtschaftskammer Salzburg. - Foto: Carmen Kurcz
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Erwin Leitner, Fachgruppenobmann „Beförderungsgewerbe mit Personenkraftwagen“ der
Wirtschaftskammer Salzburg empfiehlt Betrieben daher, für die Heimfahrt ihrer Mitarbeiter von Weihnachtsfeiern frühzeitig Taxis zu organisieren:
„Unser Ziel ist es, dass alle den Advent unbeschwert genießen können, ohne dabei sich selbstoder andere in Gefahr zu bringen. Neben Alkohol am Steuer machen auch winterliche Bedingungen wie Schnee und Eis sowie die frühe Dunkelheit das Autofahren besonders anspruchsvoll. Da ist es oft sicherer und bequemer, das Auto stehen zu lassen und auf verlässliche Alternativen wie die Salzburger Taxis zurückzugreifen“.
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