Coronavirus in Salzburg
Bürgermeister aus den Quarantänegemeinden sind erleichtert

Quarantäne endet in acht von neun Salzburger Gemeinden.
  • Quarantäne endet in acht von neun Salzburger Gemeinden.
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Quarantäne endet in acht von neun Salzburger Gemeinden. Das sagen die Bürgermeister dazu:

Rupert Winter (Altenmarkt): „Weitere Ausbreitung verhindern“

„Eine Aufhebung der Quarantäne wäre mir lieber gewesen. Aufgrund der Situation im Seniorenheim stehe ich aber hinter der Entscheidung, noch bis Mittwoch zu verlängern“, sagt der Altenmarkter Bürgermeister Rupert Winter. In seiner Gemeinde gelten die Quarantäne-Bestimmungen noch bis 15. April. Das Seniorenheim hat 52 Mitarbeiter, davon sind 20 aus Altenmarkt. „Mit der Durchtestung verhindern wir, dass sich das Virus in der Gemeinde noch weiter ausbreitet“, so Winter.

Alois Hasenauer (Saalbach-Hinterglemm): „Zusammenhelfen und weiter aufeinander Rücksicht nehmen“

Saalbach-Hinterglemm stand seit 31. März „unter Quarantäne“. „Ich darf mich für die Disziplin aller Gemeindebürger in dieser schwierigen Zeit bedanken. In der Zwischenzeit ist in unserer Gemeinde ein Großteil der Erkrankten wieder genesen“, sagt Bürgermeister Alois Hasenauer, der zugleich darum bittet, die allgemein gültigen Verhaltensregeln weiter zu befolgen: „Wir können diese außergewöhnliche Situation nur gemeinsam meistern. Bitte helfen wir zusammen und nehmen wir weiterhin aufeinander Rücksicht“, so der Bürgermeister aus Saalbach.

Andreas Wimmreuter (Zell am See): „Ausgangsbeschränkungen weiter einhalten“

In Zell am See galten die Quarantäne-Bestimmungen ebenfalls seit Ende März. „Ich möchte mich bei der Zeller Bevölkerung für den Zusammenhalt, die Disziplin und die konsequente Befolgung der Maßnahmen in den vergangenen Wochen bedanken“, so Bürgermeister Andreas Wimmreuter und verweist auf die weiterhin geltenden allgemeinen Ausgangsbeschränkungen. „Es gibt also nur vier Gründe, die Wohnung zu verlassen: um zur Arbeit zu gehen, um anderen zu helfen, um einkaufen zu gehen und um spazieren zu gehen oder für Bewegung im Freien, aber nur alleine oder mit Menschen, mit denen man zusammenwohnt.“

Thomas Oberreiter (Flachau): „Wichtig, um Situation in den Griff zu bekommen“

In Flachau galten die Quarantäne-Bestimmungen seit 18. März und wurden Ende März nochmals verschärft. „Die Maßnahmen haben sich auf jeden Fall ausgezahlt, um die Situation in den Griff zu bekommen. Es war ein wichtiger und richtiger Schritt“, so Bürgermeister Thomas Oberreiter, der die hohe Disziplin der Bevölkerung besonders in den vergangenen zwei Wochen hervorhob. „Insbesondere, da die Kontrollen im Ort straßenbedingt an zwei Stellen stattfinden mussten“, so Oberreiter.

Johann Rohrmoser (Großarl): „Vier Wochen halbwegs gut überstanden“

„Gott sei Dank haben wir die vier Wochen halbwegs gut überstanden, so Großarls Bürgermeister Johann Rohrmoser. Er bedankt sich bei seinen Gemeindebürgern für ihre Disziplin und ihr Verständnis und appelliert an die Bevölkerung, sich weiterhin an die geltenden Ausgangsbeschränkungen zu halten.

Hans Toferer (Hüttschlag): „Aufhebung wichtig für Berufspendler“

„Natürlich sind wir froh, dass man jetzt wieder ungehindert aus dem Tal fahren kann, insbesondere waren bei uns zahlreiche Berufspendler betroffen. Innerhalb des Großarltals waren zum Glück während der Quarantäne-Zeit die wichtigsten Einrichtungen wie Apotheke und Arzt erreichbar“, ist Hüttschlags Bürgermeister Hans Toferer erleichtert.

Gerhard Steinbauer (Bad Gastein): „Kurve ist flach verlaufen“

Erleichtert über die Aufhebung der Quarantäne und sehr zufrieden mit seinen Gemeindebürgern ist der Bad Gasteiner Bürgermeister Gerhard Steinbauer: „Die erweiterten Verkehrsbeschränkungen“, diesen Begriff hält der Ortschef für zutreffender, „sind sehr diszipliniert eingehalten worden. Wir sind nach dem Anlassfall in der Apotheke nie zu dem Coronavirus-Hotspot geworden, den man befürchtet hat. Die Kurve bei den Infizierten ist bei uns sehr flach verlaufen, die Zahl der aktiven Fälle hat stark abgenommen“, so der Bürgermeister, der aber auch daran erinnert, dass die österreichweit geltenden Verordnungen nach wie vor aufrecht sind: „Ich appelliere an alle, diese auch weiterhin einzuhalten. Sonst sind wir gleich wieder dort, wo wir Mitte März waren.“

Markus Viehauser (Bad Hofgastein): „Zahlen rapide gesunken“

Auch Bad Hofgasteins Bürgermeister Markus Viehauser ist aufgrund der aktuellen Entwicklung vorläufig erleichtert: „Die Verkehrsbeschränkungen haben uns nicht wehgetan, und dank der Disziplin unserer Bevölkerung haben die Maßnahmen gewirkt. Die Zahlen sind rapide zurückgegangen.“ Insgesamt sieht Viehauser „die Krise bis jetzt sehr gut gemeistert. Es wurden die richtigen Maßnahmen zur richtigen Zeit und mit der richtigen Dauer gesetzt“, so der Ortschef, der sich bei seinen Bürgerinnen und Bürgern auch für das große Verständnis bedankte. Trotzdem müsse man sich weiterhin an die noch geltenden Verordnungen halten, und Viehauser zieht in diesen Appell auch die Zweitwohnbesitzer mit ein.

Bernhard Schachner (Dorfgastein): „Jetzt nicht voreilig in Euphorie ausbrechen“

„Dorfgastein war sozusagen ‚Trittbrettfahrer‘, da durch Fälle in Bad Gastein und Bad Hofgastein das ganze Tal betroffen war. Es kommt jetzt auf uns an, nicht in Euphorie auszubrechen, denn wir stecken trotz guter Zahlen noch mitten in der Corona-Situation“, zieht Bürgermeister Bernhard Schachner eine erste Bilanz.

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