Befreiungsfeier im KZ Ebensee
Bürgermeister aus dem Salzkammergut gegen Rechtsextremismus
- Befreiungsfeier im KZ Ebensee.
- Foto: Wolfgang Spitzbart
- hochgeladen von Philipp Gratzer
„Rassismus, Ausgrenzung und Hass haben bei uns keinen Platz“, sagte die Ebenseer Bürgermeisterin Sabine Promberger bei der 81. Befreiungsfeier im ehemaligen KZ Ebensee.
EBENSEE. Gemeinsam mit weiteren Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie Abgeordneten aus dem Bezirk Gmunden gab sie die Erklärung "Gemeinsam gegen Rechtsextremismus" ab. Anhand von 13 Einzelschicksalen jüdischer Bewohner des Salzkammergutes während des Nazi-Regimes schilderten die Gemeindevertreter, wohin Demütigung, Böswilligkeit und Herabwürdigung anderer Menschen führt.
- Ebensees Bürgermeisterin Sabine Promberger.
- Foto: Wolfgang Spitzbart
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Der bekannte Kolumnist und Investigativ-Kabarettist Florian Scheuba zeigte mit vielen Beispielen auf, wie faschistische und autoritäre Tendenzen, Lügen und Verschwörungstheorien heute ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft gefunden haben und damit die Basis von Demokratien untergraben.
- Florian Scheuba bei seiner Rede in Ebensee.
- Foto: Wolfgang Spitzbart
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Tausende Menschen mussten während des Nationalsozialismus auf brutale Weise ihr Leben im KZ Ebensee, einem Aussenlager des Konzentrationslagers Mauthausen, lassen. Ihrer gedachten bei der würdevollen Feier Angehörige von KZ-Überlebenden und Vertreter von Gedenkorganisationen. Sie riefen dazu auf, nationalsozialistische Gräueltaten nicht zu verdrängen, zu verharmlosen und zu vergessen.
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