"Das Weiße Rößl" wird neu verfilmt

Das bekannte Hotel in St. Wolfgang bringt – durch seine Bekanntheit aus Film, Fernsehen und Operette – jährlich unzählige Touristen an den Wolfgangsee.
  • Das bekannte Hotel in St. Wolfgang bringt – durch seine Bekanntheit aus Film, Fernsehen und Operette – jährlich unzählige Touristen an den Wolfgangsee.
  • Foto: Hörmandinger
  • hochgeladen von Thomas Kramesberger

ST. GILGEN (mill). Im August und September wird am Wolfgangsee das weltberühmte Singspiel „Im Weißen Rößl“ neu verfilmt. Die Co-Produktion der österreichischen Graf Film und der deutschen Produktionsfirmen Ziegler- und Wieduwilt-Film soll rund fünf Millionen Euro kosten. „Der Großteil der Dreharbeiten wird im alten Gasthof Lueg in St. Gilgen stattfinden, einige Szenen spielen in Strobl und St. Wolfgang“, erklärt Franz Mayrhofer, Obmann des St. Gilgener Tourismusverbandes.

Um die 100-köpfige Filmcrew an den Wolfgangsee zu locken, zog Mayrhofer im Hintergrund die Fäden und ließ seine Kontakte zur „Graf Filmproduktion“ spielen. Das Singspiel von Ralph Benatzky wird nicht zum ersten Mal verfilmt. Am bekanntesten ist die aus dem Jahr 1960 stammende Filmversion mit Peter Alexander, Waltraud Haas und Gunther Philipp in den Hauptrollen.
Für die Rößl-Neuverfilmung hat Drehbuchautor Jan Berger die Vorlage behutsam adaptiert und in die heutige Zeit versetzt. Regie wird der Deutsche Chris-tian Theede führen, die berühmte Rolle des Oberkellners Leopold wird der bekannte österreichische Schauspieler Fritz Karl übernehmen. Der Streifen soll im Frühjahr 2014 weltweit in die Kinos kommen. Der Werbeeffekt könne derzeit noch gar nicht abgeschätzt werden, so Mayrhofer: „Der Film kann für den Wolfgangsee das Markenzeichen schlechthin werden. Wenn er erfolgreich ist, könnte aus ihm so etwas wie ‚Sound of Music‘ werden.“

Nach einer langen Pause setzte vor etwa zehn Jahren ein neuer Filmboom am Wolfgangsee ein. „Seit 2002 wurden in St. Gilgen sieben Fernsehfilme gedreht, zwei davon im Vorjahr“, sagt Tourismusobmann Mayrhofer. Jeder dieser Filme habe dem Ort rund 200.000 Euro an direkter Wertschöpfung gebracht: „Schließlich übernachten und konsumieren die Filmteams bei uns.“ Die bevorstehende Kinoproduktion sei „eine andere Liga“, so Mayrhofer. „Ich rechne mit einer Wertschöpfung von mindestens 300.000 Euro.“

Anm. der Red.: Die Story stammt aus der Feder von Helmut Millinger, Bezirksblätter Flachgau-Süd.

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