Altmünster, Bad Ischl, Gmunden
Drei neue bienenfreundliche Gemeinden im Bezirk Gmunden ausgezeichnet

Klima-Landesrat Stefan Kaineder mit den engagierten Gemeindevertreterinnen und –vertretern der 20 neu ausgezeichneten „bienenfreundlichen Gemeinden“
  • Klima-Landesrat Stefan Kaineder mit den engagierten Gemeindevertreterinnen und –vertretern der 20 neu ausgezeichneten „bienenfreundlichen Gemeinden“
  • Foto: Land OÖ/Lisa Schaffner
  • hochgeladen von Kerstin Müller

SALZKAMMERGUT. Auf ihren Wiesen und in ihren Parks nimmt das Summen wieder stetig zu: 20 neue „Bienenfreundliche Gemeinden“ sind gestern von Landesrat Stefan Kaineder im Kulturzentrum ALFA Laakirchen ausgezeichnet worden. Aus dem Bezirk wurden drei Kommunen ausgezeichnet: Altmünster, Bad Ischl und Gmunden.

Verzicht auf Pflanzenschutzmittel

Damit erstreckt sich dieses Gemeinde-Netzwerk über alle oö Bezirke, mit Gmunden, Freistadt, Rohrbach-Berg und Perg kommen weitere Bezirkshauptstädte dazu. Die Bienenfreundlichen Gemeinden setzen sich aktiv für den Bienenschutz und die Artenvielfalt ein: Sie verzichten mit Unterstützung des Bodenbündnis OÖ auf Pflanzenschutzmittel auf öffentlichen Grünflächen, bepflanzen diese bienenfreundlich oder laden die Bevölkerung ein, auch ihre Hausgärten in kleine Oasen für Insekten zu verwandeln.
Kaineder: „Unsere Bienenfreundlichen Gemeinden sind Vorbilder im Einsatz für mehr Vielfalt, und beweisen, dass es auch ohne Umweltgifte geht. Sie zeigen als Vorreiterinnen und Vertreter auf, wie Bienen- und Umweltschutz im öffentlichen Raum funktioniert. Ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und dem Bewahren unserer Lebensgrundlagen für die nächsten Generationen.“

Vernetzungstreffen der bienenfreundlichen Gemeinden

Noch vor der feierlichen Auszeichnung, fand das jährliche Vernetzungstreffen der Bienenfreundlichen Gemeinden mit dem Schwerpunkt „Grünräume richtig anlegen und pflegen leicht gemacht?!“ statt. Neben Erfahrungsberichten aus den Gemeinden konnten die Anwesenden beim Hauptvortrag von Markus Kumpfmüller erfahren, welche Bäume und Sträucher für Insekten besonders wertvoll sind, wie Blumenwiesen richtig angelegt werden und wo man das dafür nötige hochwertige Saatgut bekommt.
Erstmals konnte das Vernetzungstreffen auch online mittels Live-Stream verfolgt werden. Am Youtube-Account des Klimabündnis OÖ wird der Stream in den nächsten Tagen zum Nachschauen verfügbar sein. 
„Es gilt trotz der herausfordernden Corona-Pandemie nicht auf die anderen brennenden Zukunftsfragen, wie den Klima- und Bodenschutz aber auch den Verlust der Artenvielfalt zu vergessen. Daher freut es mich sehr, dass weitere 20 Gemeinden ihre Anstrengungen für mehr Vielfalt und Achtsamkeit für die Natur fortsetzen und wir sie in das Netzwerk der Bienenfreundlichen Gemeinden aufnehmen durften“, betont Gerlinde Larndorfer vom Bodenbündnis OÖ.

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