Salzkammergut Mountainbike Trophy
Manuel Pliem und Bianca Somavilla siegen mit Top-Zeiten
- Manuel Pliem, der Sieger der Extremdistanz über mehr als 200 Kilometer, bei der Einfahrt ins Ziel
- Foto: Erwin Haiden
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Mehr als 4.200 Nennungen aus 42 Nationen sorgten bei der Salzkammergut Mountainbike Trophy für ein internationales Mountainbike-Fest der Sonderklasse.
BAD GOISERN. Bewölkter Himmel, einige Sonnenstrahlen und nur wenige Regentropfen sorgten heuer bei der 29. Auflage für nahezu ideale Rennbedingungen und bemerkenswert schnelle Zeiten.
- Der Start zur Trophy-Extremdistanz um 5 Uhr morgens hat etwas Mystisches.
- Foto: Martin Bihounek
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Bereits um 5 Uhr früh gingen knapp 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die legendäre Extremdistanz mit mehr als 200 Kilometern und rund 7.000 Höhenmetern ins Rennen. Im Laufe des Vormittags folgten die Starts auf sieben Mountainbike- und drei Gravelstrecken. Mehr als zehn Prozent der Starter waren bereits auf Gravelbikes unterwegs.
Manuel Pliem mit Fabelzeit
Auf der Königsstrecke setzten sich ab der Mitte des Rennens Vorjahressieger Manuel Pliem aus Altaussee (Steiermark/HUMANPWR Cycling) und der Niederösterreicher Michael Holland (Naturfreunde Wilhelmsburg) vom Feld ab. Pliem fuhr den langen Anstieg von Hallstatt über die Roßalm nach Gosau furios und hielt das hohe Tempo bis zuletzt durch. Er fuhr ein einzigartiges Rennen und fixierte die schnellste jemals gefahrene Zeit auf der Extremstrecke. Letzlich siegte er in 8:47:20 Stunden und knackte damit erstmals die magische Neun-Stunden Marke. "Ich wurde in der Vorbereitung gefragt, ob das Rennen unter 9 Stunden möglich wäre, und ich habe gesagt, dass ich das nicht glaube. Aber heute hat alles gepasst, und die Stimmung an der Strecke war genial, ein Applaus von mir für Goisern!", so Pliem im Ziel. Mit Platz zwei belohnte sich Michael Holland, Rang drei ging an den Vorjahreszweiten David Schöggl aus der Steiermark (1OF1 Cycling Team).
- Der berühmte Trophy-Teufel begleitet die Fahrer "einmal zur Hölle und zurück".
- Foto: Erwin Haiden
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Auch bei den Damen gab es mit der Tirolerin Bianca Somavilla (Wilier-Chaoyang) eine Favoritin, die über sich hinauswuchs. Wie schon 2023 und 2024 siegte sie auch heuer auf der Extremdistanz – und zwar in 11:32:11 Stunden. Das Stockerl komplettierten auf Platz zwei Lokalmatadorin Phila-Moanna Lanner (14lakes powered by LUBAC) aus Bad Ischl und auf Rang drei Yvonne Kuhnlein aus Deutschland (RVC Trieb).
Top-Zeiten auf allen Distanzen
Auf der 120er-Strecke gab es bei den Damen ebenfalls einen klaren Sieg, und zwar für die Lokalmatadorin Irina Krenn aus Bad Goisern (Martini Speed Team), die in 6:16:09 Stunden siegte. Bei den Herren konnte die 120 km lange B-Distanz vom Niederösterreicher Hermann Pernsteiner (D2mont Merida) in 4:46:14 Stunden am schnellsten bewältigt werden. Auch auf den Gravel-Distanzen wurden die Siegerinnen und Sieger erst nach spannenden Rennen ermittelt.
- Die Bad Goiserin Irina Krenn siegte auf der 120 km langen B-Distanz.
- Foto: Karl Posch
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Die längste der drei Gravel-Strecken startete in diesem Jahr in der Kaiserstadt Bad Ischl und führte entlang des Hallstättersees nach Obertraun und Hallstatt, vorbei am Gosausee nach Bad Goisern. Die Bestzeiten markierten die Tirolerin Jana Gigele (Scott Sports Austria) und Dominik Hödlmoser (Hrinkow Advarics) aus Salzburg. Weitere Ergebnisse unter www.salzkammergut-trophy.at
Ein wahres Mountainbike-Fest
Neben den sportlichen Höchstleistungen prägte erneut die einzigartige Atmosphäre entlang der Strecke und im Zielbereich das Event. Tausende Zuschauer sorgten an den Fanzonen und am Marktplatz von Bad Goisern für Stimmung und feuerten die Teilnehmer bis zum letzten Zieleinlauf an. Mehr als 1.000 freiwillige Helferinnen und Helfer ermöglichten einen reibungslosen Ablauf.
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