Großübung im Tuxertal
Verkehrsunfall mit E-Bus und zahlreichen Verletzten: Gemeinsame Alarmübung in Tux
- Die Einsatzkräfte der FF Tux hatten es mit einem äußerst realistischen Szenario zu tun.
- Foto: BFV/Marcel Kreidl
- hochgeladen von Florian Haun
Großalarm in Tux: Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei übten am 23. Oktober den Ernstfall bei einem schweren Verkehrsunfall mit einem E-Bus und 37 Verletzten.
TUX. Im Gemeindegebiet von Tux probten die Einsatzkräfte den Ernstfall. Ein simulierter Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen und einem voll besetzten E-Bus forderte die Helfer heraus. Ziel der Übung blieb die perfekte Zusammenarbeit von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei. Um 19.28 Uhr alarmierte die Leitstelle Tirol die Feuerwehr Tux. Das Bild an der Unfallstelle verlangte den Beteiligten alles ab. Drei Autos und ein E-Bus der Firma Christophorus Reisen machten technische Rettungen und die Erstversorgung notwendig.
Realitätsnahes Training für den Notfall
37 Statistinnen und Statisten sowie komplexe Szenarien stellten den Ernstfall nach. Eingeklemmte Personen und ein simulierter Motorraumbrand prägten das Bild. Die Übung zeigte die Wichtigkeit einer reibungslose Kommunikation. Unter den Passagieren des Busses befanden sich eine hochschwangere Frau und eine gehbehinderte Dame. Vier Personen mussten aus zwei beteiligten Autos mit schwerem Gerät befreien werden. Ein dritter Wagen brannte im Motorraum.
Herausforderung für Rettungskräfte und Feuerwehr
Das Rote Kreuz übernahm die Sichtung und medizinische Versorgung der Verunglückten. Zwei Schwerverletzte, zwei Mittelschwerverletzte und viele Leichtverletzte erforderten vollen Einsatz. Die Feuerwehr unterstützte auch bei der Nachbetreuung der Unfallopfer. Feuerwehr-Einsatzleiter Christian Klausner und Rotkreuz-Einsatzleiter David Kirchler betonten die Wichtigkeit einer grosszügigen Planung bei solchen Szenarien. Die Aufgaben der Feuerwehr endeten nicht mit der Rettung aus dem Wrack.
Starker Zusammenhalt im Einsatz
20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Tux, zwölf Kräfte des Roten Kreuzes und drei Beamte der Polizeiinspektion Mayrhofen absolvierten den Übungseinsatz. Zwei Schminkerinnen des Roten Kreuzes gestalteten die täuschend echten Verletzungen. Die Übungsleiter Hauptbrandmeister Marcel Kreidl und Martin Geisler dankten der Firma Christophorus Reisen und Busfahrer Erik für die Bereitstellung eines neuen E-Bus. Die Übung bewies den starken Zusammenhalt im Tuxertal.
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