Infrastruktur
Zweite Innbrücke in Wiesing: Erste Vorarbeiten laufen
- Aktuell sieht es bei der Brücke so aus. Die ersten Vorarbeiten wurden bereits begonnen.
- Foto: ZOOM-Tirol
- hochgeladen von Florian Haun
Zahlreiche Pendler haben es bereits bemerkt. Im Bereich der Steinbrücke über den Inn bei Wiesing herrscht hektische Betriebsamkeit. Eine neue Brücke über den Inn mit einer Spannweite von knapp 200 Metern und ein neuer Kreisverkehr mit einem Durchmesser von rund 50 Metern sind die Kernelemente der geplanten neuen Autobahn-Anschlussstelle Wiesing.
WIESING (red). Der Baubeginn war zwar ursprünglich für das Frühjahr 2027 angekündigt, doch die ersten Vorarbeiten sind bereits im Gange. Das Projekt wird in Zusammenarbeit zwischen dem Land Tirol und der ASFiNAG realisiert. Die Gesamtkosten belaufen sich nach aktuellem Planungsstand auf rund 54 Millionen Euro. 65 Prozent trägt das Land Tirol, 35 Prozent die ASFiNAG. "Wir führen derzeit Baugrunderkundungen größeren Umfangs durch und es werden diverse Arbeiten parallel durchgeführt, um bis Jahresende bereit für eine etwaige Ausschreibung zu sein", erklärt ein Beamter des Landes Tirol auf Anfrage der MeinBezirk.at-Redaktion.
Die neue Innbrücke wird parallel zur bestehenden Steinbrücke gebaut und soll den Verkehr effizienter lenken: Sie optimiert den Verkehrsfluss und erhöht die Kapazität zur Aufnahme von Rückstaus. Sobald die neue Brücke fertiggestellt ist, kann die sanierungsbedürftige Steinbrücke instand gesetzt werden – ohne den Verkehr zu behindern.
Südlich der Autobahn entsteht ein neuer Kreisverkehr, der die bisherige Kreuzung ersetzt und für einen flüssigeren Verkehrsablauf sorgt. Eine zusätzliche, direkte Auffahrtsspur vom Zillertal auf die A 12 Richtung Kufstein entlastet die Strecke weiter. Die bestehende Park-and-Ride-Anlage bleibt während der Bauarbeiten erhalten und bietet Pendlerinnen und Pendlern weiterhin eine wichtige Mobilitätsalternative.
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